Bruststraffung


Fachbegriff

Fachbegriff

Mastopexie
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

1,5 bis 3 Stunden
Art der Narkose

Art der Narkose

Vollnarkose
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant oder eine Nacht stationär
Nachbehandlung

Nachbehandlung

für 6 Wochen Spezial-BH
Schonzeit

Schonzeit

6 Wochen
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

nach 1 Woche
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

nach 1 Woche
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Allgemeines zur Bruststraffung

Als Folge von Alterungsprozessen, nach Schwangerschaft und Stillen, Gewichtsverlust oder schwerem Brustgewebe kommt es zu einer abnehmenden Hautelastizität und resultierenden Form- und Konturverlust der Brust. Die

Bruststraffung

oder Mastopexie ermöglicht nicht nur die Straffung der Haut, sondern es kann auch abgesunkenes Brustgewebe und zu tief liegende Brustwarzen im Rahmen einer

Brustwarzenkorrektur

angehoben und somit wieder eine straffere, jugendliche und ansprechende Brust geformt werden.
Bei erschlafften und hängenden Brüsten, die zusätzlich auch an Volumen verloren haben, ist es mitunter sinnvoll zeitgleich eine

Brustvergrößerung mit Implantat

über oder unter dem Brustmuskel mit der

Bruststraffung

zu kombinieren. Die einzelnen Möglichkeiten der Mastopexien erläutert unser

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. Eder

Ihnen gerne ausführlich in einem Beratungsgespräch, in dem alle Fragen und Unsicherheiten vertrauensvoll geklärt werden können. Die

Bruststraffung

liefert sehr zufriedenstellende Ergebnisse und bewirkt eine Steigerung des Selbstbewusstseins und der Lebensqualität.

Operation zur Bruststraffung

Es gibt verschiedene chirurgische Techniken zur

Bruststraffung

, die je nach anatomischer Beschaffenheit der Brüste und individuellen Erwartungen und Wünschen variieren. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Komplexität zwischen 1,5-3 Stunden. Die Warzenhöfe sind oftmals auch verbreitert und können auf Wunsch auf eine vor der OP besprochene Größe verkleinert werden. Es wird immer angestrebt die resultierenden Narben durch spezielle Schnittführungen so kurz und unauffällig wie möglich zu halten. Generell wird die überschüssige Haut entfernt und die Brustwarze nach oben angehoben. Dies kann durch eine alleinige Narbe um den Warzenhof (periareoläre

Bruststraffung

) [Grafik 1] erfolgen. Muss mehr Haut entfernt werden und auch Brustgewebe höher mobilisiert werden, muss zusätzlich zur periareolären Straffung eine vertikale Schnittführung bis in die Brustumschlagsfalte erfolgen (vertikale

Bruststraffung

) [Grafik 2].
Bei stark hängenden Brüsten mit viel Hautüberschuss kann es mitunter notwendig sein die vertikale Narbe in der Unterbrustfalte nach innen und außen horizontal im Sinne eines Ankers oder umgekehrten T zu erweitern (inverse T

Bruststraffung

) [Grafik 3]. Mit einer speziellen Nahttechnik werden die Wunden verschlossen, um feine Narben zu ermöglichen. Es wird ausschließlich selbstauflösenden Nahtmaterial verwendet und somit ist ein Fadenzug nach der OP nicht notwendig. Die Einlage von Drainagen wird individuell entschieden und es erfolgt bereits im OP die Anlage eines stützenden Verbandes. Da bei der durchgeführten

Bruststraffung

in der Regel kein Gewebe entfernt wird, wird das Brustvolumen objektiv nicht kleiner. Es wirkt jedoch optisch meist ein wenig kleiner, da die breite Auflage des unteren Brustpols auf der Brustwand nun verkleinert ist. Die Operation wird von

Dr. Eder

in der

Praxis München

oder in der

Praxis Aschaffenburg

durchgeführt.

Nachsorge nach der OP zur Bruststraffung

Der formgebende Verband und die ggf. eingebrachten Drainagen werden direkt am ersten postoperativen Tag entfernt und es erfolgt die Anlage eines speziellen Stütz-BH’s, der für die 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden muss. Die Schmerzen sind in der Regel gering und mit leichten Schmerzmitteln gut zu kontrollieren.
Jedoch besteht in der ersten Zeit nach der OP eine Schwellung, leichte Blutergüsse und ggf. ein Spannungsgefühl, welche sich allerdings im Laufe der nächsten Wochen zurückbilden werden. Es werden in der Regel selbstauflösende Fäden verwendet, die nicht entfernt werden müssen. Sie sind nach gut einer Woche arbeitsfähig (Schreibtischtätigkeit), sollten jedoch eine Schonzeit ohne Sport, Spa- und Saunabesuche von 6 Wochen einhalten.

Risiken / Komplikationen der Bruststraffung

In sehr seltenen Fällen können Nachblutungen und Infektionen nach eine

Bruststraffung

auftreten. Eine

Bruststraffung

hinterlässt mitunter sichtbar bleibende Narben. Es kann zu Asymmetrien kommen. Sensibilitätsstörungen und mitunter elektrisierendes Kribbeln in den Brustwarzen oder in anderen Bereichen der Brusthaut können auftreten. Hierbei handelt es sich um eine Regeneration der Hautnerven, welche sich aber in den ersten Wochen bis Monaten wieder zurückbilden. Schwerwiegende Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Gewebeuntergang sind sehr selten.
Insbesondere bei aktiven Rauchern kann es zu chronischen Wundheilungsstörungen kommen, daher muss das Rauchen mindestens eine Woche vor und 3 Wochen nach der OP unterlassen werden. In der Regel bleibt das Stillen bei den meisten Operationsverfahren erhalten. Das

Endergebnis

ist frühestens

nach gut sechs Monaten

zu beurteilen, jedoch können auch noch bis zu 12 Monaten nach der OP Veränderungen auftreten.
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