Männerbrust / Gynäkomastie
in Aschaffenburg und München


Fachbegriff

Fachbegriff

Gynäkomastie
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

1-2 Stunden
Art der Narkose

Art der Narkose

lokale Betäubung mit Dämmerschlaf, Vollnarkose
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant
Nachbehandlung

Nachbehandlung

6 Wochen Kompressionsmieder
Schonzeit

Schonzeit

4 Wochen
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

nach 2-3 Tagen
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

nach 1 Woche
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Allgemeines zur Männerbrust

Ist die männliche Brustdrüse einseitig oder beidseitig gutartig vergrößert und ähnelt einer weiblichen Brust, so spricht man von einer

Gynäkomastie

(griechisch: gynä = Frau und mastos = Brust). Die betroffenen Männer vermeiden das Zeigen ihres nackten Oberkörpers in der Öffentlichkeit (Schwimmbad-, Strandbesuche), sind in der Wahl modischer Kleidung eingeschränkt, vermeiden Sport, empfinden ihre

Männerbrust

nicht als das was beim Mann ästhetisch aussieht Brust als große Last und sind häufig auch Hänseleien im Erwachsenenalter ausgesetzt.
Beschränkt sich die Vergrößerung ausschließlich auf das Brustdrüsengewebe wird dies als „echte

Gynäkomastie

“ bezeichnet. Kommt es lediglich zu einer Vermehrung und Verteilungsstörung von Fettgewebe in der männlichen Brustregion, bei normal entwickelter Drüse, wird dies „Pseudogynäkomastie“ genannt. Auch kann nach starker Gewichtsabnahme ein Fett- und Hautüberschuss vorliegen. Alle Formen kann man wirkungsvoll operativ korrigieren. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches mit Herrn PD

Dr. Eder

werden Sie über die für Sie geeignete Technik informiert.

Ursachen der Gynäkomastie

Die Ursachen für eine

Gynäkomastie

sind vielfältig und sollten immer vor der Entscheidung für einen plastisch-ästhetischen Eingriff in einem ausführlichen Erstgespräch mit Herr PD

Dr. Eder

abgeklärt werden und bedürfen evtl. weiterführende Untersuchungen bei anderen Spezialisten, um den Eingriff zu planen. Dabei wird die

Männerbrust

eingehend untersucht und u.a. Möglichkeiten der

Bruststraffung

eruiert. Zum einen gehören hormonelle Erkrankungen mit einem gestörten Gleichgewicht zwischen weiblichen (Östrogen) und dem männlichen Geschlechtshormon mit resultierenden Brustdrüsenwachstum zu einer häufigen Ursache der

Gynäkomastie

.
Seltener können Tumore (Hoden, Brust oder Hirnanhangsdrüse) oder Veränderungen der Leber eine

Gynäkomastie

hervorrufen. Jedoch können manche Medikamente (Herz- und Prostatamedikamente, Antibiotika und Antidepressiva) den Hormonhaushalt beeinflussen und ein Brustwachstum hervorrufen, dass die Männerbrust verformt. Weiterhin kann ein dauerhafter Drogenkonsum (Marihuana, Heroin, Alkohol) zu einer

Gynäkomastie

führen. Eine sehr häufige Ursache für eine Brustdrüsenveränderung beim Mann ist die Einnahme von steroidhaltigen Muskelaufbaupräparaten (Anabolika). Ein verantwortungsvolles Erstgespräch muss die Abklärung dieser möglichen Ursachen beinhalten.

Operation zur Gynäkomastie-Korrektur

Die Schönheitsoperation wird in lokaler Betäubung mit Dämmerschlaf, bei einem größeren Befund in Vollnarkose durchgeführt und dauert zwischen 1-2 Stunden. Über einen halbmondförmigen Schnitt im Unterrand des Brustwarzenhofes wird das veränderte Brustdrüsengewebe chirurgisch entfernt. In Kombination mit einer Liposuktion kann zusätzlich überschüssiges Fettgewebe um den Drüsenkörper entfernt werden und somit eine ansprechende Brustkontur modelliert werden.
Zusätzlich führt die Liposuktion zu einer Schrumpfung der Haut — eine zusätzliche

Bruststraffung

ist aber nicht immer notwendig. Lediglich bei stark ausgeprägten Gynäkomastien muss eine Entfernung von überschüssiger Haut um die Brustwarze erfolgen, um eine natürliche Form der

Männerbrust

zu erreichen. Feine selbstauflösende Fäden werden für den Wundverschluss verwendet. Je nach Ausmaß der Operation kann eine Drainage eingelegt werden. Ein Kompressionsverband wird direkt nach der Operation angelegt.

Nachsorge nach der Gynäkomastie-Korrektur

Am ersten postoperativen Tag erfolgt die Entfernung evtl. eingelegter Drainagen und der Kompressionsverband wird durch eine maßgefertigte Kompressionsweste, die für 6 Wochen getragen werden muss, ersetzt. Ein Fadenzug ist nicht notwendig. Das endgültige Ergebnis ist nach gut einem halben Jahr zu erwarten.

Risiken / Komplikationen der Gynäkomastie- korrektur

Nach der

Schönheitsoperation

kommt es zu Schwellungen und Blutergüssen in der Brustregion, die sich in der Regel nach wenigen Wochen zurückbilden. Wundheilungsstörungen und Infektionen können meistens mit Antibiotika behandelt werden.
Evtl. verbreiterte oder verzogene Narben um die Brustwarze können durch einen kleinen Korrektureingriff in lokaler Betäubung korrigiert werden.

Weitere
Informationen

Kann Gynäkomastie bösartig sein?

Sehr selten liegt der vergrößerten Männerbrust bösartige Veränderung zugrunde. Jedoch bedarf insbesondere einer einseitigen und schnell gewachsenen Schwellung, eine bilddiagnostische Abklärung.

Wieso ist eine Ultraschallabklärung notwendig?

Um sicher zu gehen, dass die Gynäkomastie nicht durch eine bösartige Veränderung hervorgerufen worden ist und um die Brustdrüsenbeschaffenheit vor der OP genauer abzuklären, ist eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll.

Die Brust ist knotig und schmerzt, was soll ich tun?

Bei einer „wahren Gynäkomastie“, die sich nur auf das Brustdrüsengewebe bezieht, kommt es häufig zu harten, knotigen Veränderungen, die bei Berührung und Druck auf die Brustregion und Brustwarze schmerzhaft sind. Eine bösartige Veränderung ist eher selten und kommt meist im höheren Lebensalter vor. Bei Schmerzen muss aber immer eine weitere Abklärung erfolgen, um eine seltene bösartige Veränderung auszuschließen.

Mein in der Pubertät befindlicher Sohn hat eine große Brust, was ist der Grund?

Bei ungefähr 50 Prozent der Jungen kommt es durch die Hormonumstellung in der Pubertät zu einer Brustdrüsenvergrößerung. Man nennt dies Pubertätsgynäkomastie, welche etwa im 15. Lebensjahr auftaucht und sich in der Regel vollständig zurückbildet.

Wann muss die Brust gestrafft werden?

Liegt eine echte Gynäkomastie mit viel harten Brustdrüsengewebe vor, entfernt man dieses in der Regel über einen Schnitt im Bereich des Brustwarzehofes. Ist außerdem ein deutlicher Hautüberschuss vorhanden, der durch eine kombinierte Liposuktion nicht behandelt werden kann und wird eine flache Brust gewünscht, ist eine Straffungsoperationen durch Erweiterung des Schnittes um den Brustwarzenhof indiziert. Straffungsoperationen sind meist nur bei sehr stark ausgeprägten Befunden notwendig.

Wann ist eine Fettabsaugung ausreichend?

Eine alleinige Fettabsaugung ist nur bei einer Pseudogynäkomastie (reines Fettgewebe) sinnvoll, weil im Gegensatz bei einer „echten Gynäkomastie“ das Brustdrüsengewebe so stark verhärtet ist, dass eine Liposuktion nicht erfolgreich sein wird. Außerdem ist eine Liposuktion nur bei einer leichten bis moderaten Gynäkomastie mit wenig Hautüberschuss erfolgversprechend. Zu viel überschüssige Haut kann die Fettabsaugung nicht straffen – hier muss immer geschnitten und gestrafft werden. Jedoch sollte auch bei einer „wahren Gynäkomastie“ immer eine Liposuktion erfolgen, um eine schönere Konturierung der Brust zu erreichen.

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