FAQ


Gibt es einen Zusammenhang von Brustkrebs und Brustvergrößerungen?

Zahlreiche Studien belegen, dass eine Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten das Auftreten von Brustkrebs nicht beeinflusst. So lässt sich auch kein Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Lupus erythematosus oder Sklerodermie und Silikonimplantaten erkennen.

Gibt es Kontraindikationen für eine Brustvergrößerung?

Grundsätzlich kann sich jede gesunde Frau, die unter der Form oder der Größe Ihrer Brüste leidet, für eine Brustvergrößerung mit Implantaten entscheiden. Wichtig ist, dass die gewünschte Veränderung mit den Körperproportionen und dem Gesamtbild im Einklang steht. Wie für jede Operation stellen Krankheiten, Allergien oder Überempfindlichkeiten ein erhöhtes Risiko dar. Um dieses gering zu halten, findet im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch und eine Voruntersuchung in der Sprechstunde von PD Dr. med. Maximilian Eder statt.

Beeinflusst eine Schwangerschaft die Brustimplantate und ist Stillen möglich?

Im Zuge einer Schwangerschaft kann es zu unerwünschten Formveränderungen kommen. Es ist aber nicht vorauszusehen, ob oder inwieweit sich der Körper während der Schwangerschaft oder dem Stillen verändert. Das hängt von den Hormonschwankungen ab, die bei jeder Frau unterschiedlich auf den Körper wirken. Je größer das Implantat, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung. Eine mögliche Schwangerschaft sollte auf jedem Fall mit dem Operateur besprochen werden.

Was das Stillen betrifft: In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle beeinflusst eine Brustvergrößerung die Fähigkeit zu Stillen nicht. Wahrscheinlicher ist eine Beeinträchtigung nach einer Brustverkleinerung. Wird allerdings der Eingriff nach heutiger Standardtechnik gewählt, wonach der Drüsen-Brustwarzenkomplex intakt bleibt, ist das Risiko einer Beeinträchtigung ebenfalls gering.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Brustimplantaten?

Es gibt: Kochsalz-, Hydrogel- und Silikonimplantate. PD Dr. Med. Maximilian Eder verwendet ausschließlich modernste, qualitativ hochwertige Implantate aus vernetztem Silikon. Sie können nicht auslaufen und die Resultate sind besonders natürlich. Mit dieser Art von Implantat kann fast jede gewünschte Größe modelliert und Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden. Die Patientin kann bei der Form der Implantate zwischen runden und anatomischen (tropfenförmigen) wählen. Die runden verteilen das Volumen gleichmäßig über die gesamte Brust, während der Volumenschwerpunkt der anatomischen Implantate eher im unteren Brustbereich liegt.

Welche Techniken gibt es bei einer Brustvergrößung mit Implantaten ?

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, ein Brustimplantat einzusetzen. Mit einer Schnitttechnik in der Achselhöhle (Axilläre Inzision), einem Brustwarzenschnitt (Periareoläre Inzision) und einem Unterbrustfaltenschnitt (Inframmammäre Inzision). Außerdem kann das Implantat über oder unter dem Brustmuskel eingesetzt werden. Welche Technik bzw. Möglichkeit angewandt wird, wird individuell im Vorfeld mit PD Dr. med. Maximilian Eder besprochen.

Gibt es auch andere Arten der Brustvergrößerung ?

Eine Brustvergrößerung ist auch mittels Eigenfett möglich. Diese Methode eignet sich vor allem dann, wenn nur eine moderate Brustvergrößerung, eine leichte Modellierung oder Angleichung der Brüste gewünscht ist.

Ab wann kann eine Brustvergrößerung durchgeführt werden ?

Der Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung hängt von den individuellen Beweggründen der Patientin ab. Wenn eine angeborene Brustdeformität vorliegt, kann bereits nach der Pubertät bzw. nach Ende der vollständigen Brustausbildung eine Brustvergrößerung vorgenommen werden. Dadurch können Entwicklungsstörungen vermieden werden. Aufgrund des ästhetischen Hintergrundes, sollte erst nach Ende der Volljährigkeit bzw. nach Abschluss des Brustwachstums operiert werden.

Worauf ist vor einer Brustvergrößerung zu achten ?

Der Gesundheitszustand spielt natürliche eine Rolle. Gewichtsschwankungen sollten vermieden und auf gesunde Ernährung geachtet werden. Da Rauchen die Wundheilung negativ beeinflusst, sollte darauf mindestens eine Woche davor und zwei Wochen nach der Operation verzichtet werden. Vor dem Eingriff sollte in Absprache mit dem Operateur blutverdünnende Medikamente wie Aspirin oder Marcumar abgesetzt werden.

Was ist nach der Brustvergrößerung zu beachten ?

In den ersten drei Tagen können bei der Patientin Schmerzen auftreten, die mit entsprechenden Medikamenten aber erfahrungsgemäß gut in den Griff zu bekommen sind. Je nach Bedarf können für mehrere Tage Antibiotika eingenommen werden. Ein spezieller Kompressions-BH wird bereits unmittelbar im Anschluss an den Eingriff angelegt und sollte etwa sechs Wochen getragen werden.

Dank eines Klebeverbandes kann ab dem zweiten Tag nach der Brustvergrößerung geduscht werden. Auf Saunagänge und Sport muss in den ersten Tagen bzw. Wochen verzichtet werden. Auf den Konsum von Nikotin sollte wegen dadurch drohender Wundheilungsstörungen für mindestens zwei Wochen nach der Operation ebenfalls verzichtet werden. Im Fall einer auftretenden Kapselfibrose, wodurch sich die Brust verhärtet, kann ein erneuter Eingriff das Ergebnis verbessern. Wichtig ist auch eine gewissenhafte Narbenpflege für die Monate nach der OP.

In den ersten sechs Wochen kann ein Fremdkörpergefühl wahrgenommen werden, auch können die Brüste fester sein. Im weiteren Verlauf legt sich das aber und die Brüste werden mit der Zeit weicher und fühlen sich natürlich an. Bei sehr schlanken Patientinnen, die über geringes Unterhautfettgewebe verfügen, kann das Implantat vor allem seitlich außen und im Unterpol der Brust tastbar sein.

Wie lange halten Brustimplantate ?

Im Bereich der Implantatstechnologie hat es in den letzten Jahrzehnten entscheidende Entwicklungen gegeben. Das Füllmaterial, das heute verwendet wird, besteht aus einem auslaufsicheren kohesiven Silikongel. Die Hülle besteht aus bis zu acht Lagen und ist texturiert (aufgeraut). Diese Entwicklungen haben zu einer deutlichen Verbesserung geführt und ermöglichen einerseits eine große Auswahl bei den verschiedenen Implantatsformen (rund oder tropfenförmig) und versprechen eine lebenslange Produktgarantie. Nachdem in unseren Praxen in München und Aschaffenburg nur diese modernen Implantate verwendet werden, gibt es zunächst keine medizinischen Gründe diese nach einer bestimmten Zeit auszuwechseln. Regelmäßige Nachkontrollen sind aber ratsam. Natürlich kann sich aber die weibliche Brust auch nach diesem plastisch-ästhetischen Eingriff durch Alter, Schwangerschaft und Stillzeit ändern. Dadurch kann es auch nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten zu Verformungen kommen.

Müssen Implantate nach einer gewissen Zeit ausgewechselt werden ?

Wie bei allen Eingriffen, bei denen Fremdkörper und Implantate verwendet werden, kann auch nach einer Brustvergrößerung nach Jahren eine Nachbehandlung notwendig sein. Diese kann durch Veränderungen des eigenen Körpers und des Gewebes erforderlich werden. Mit steigendem Alter kann so eine Auswechslung notwendig sein. Ein genereller Wechsel nach zehn Jahren, wie er früher noch empfohlen wurde, ist aber dank des Fortschrittes und der Entwicklung nicht mehr notwendig.

Sind die Narben einer Brustvergrößerung sichtbar ?

Die Narben nach einer Brustvergrößerung sind aufgrund der unauffälligen und kleinen Schnittführung im Normalfall nur bei genauester Betrachtung zu sehen. Je nach Schnittführung sind die Narben etwas größer oder kleiner. Die Ausprägung der Narben ist aber auch von der individuellen Disposition bzw. Neigung des Patienten, was die Narbenbildung betrifft, abhängig.

Sind Nachbehandlungen erforderlich ?

Auch wenn es sich bei der Brustaugmentation um einen « relativ überschaubaren » Eingriff handelt, ist es ratsam sich an die empfohlene Genesungszeit, verbunden mit körperlicher Ruhe zu halten. Der kurzfristige Verzicht auf Sport und das konsequente Tragen eines Kompressions-BHs ist ebenso wichtig. Eine strukturierte Nachkontrollphase durch den behandelnden Arzt ist in jedem Fall zu beachten.

Hyaluronsäure – was ist das?

Hyaluronsäure besteht aus einer Kette von Zuckermolekülen und ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Bindegewebes. Zucker hat die Eigenschaft viel Wasser binden zu können. Hyaluronsäure kann etwa das 6000fache des eigenen Gewichts an Wasser binden – ideal vor allem zum Einsatz gegen Falten. Im Alter nimmt die Konzentration an Hyaluronsäure ab und das Bindegewebe der Haut speichert weniger Wasser. Die Haut wird unelastischer und faltiger. Moderne Hyaluronsäureprodukte werden gentechnisch produziert und sind der menschlichen Hyaluronsäure nahezu identisch, werden jedoch nur langsam wieder vom Körper abgebaut.

Wie lange hält die eingebrachte Hyaluronsäure?

Die eingespritzte Hyaluronsäure wird durch ein körpereigenes Enzym (Hyaluronidase) wieder abgebaut. Die Wirkdauer einer Hyaluronsäurebehandlung ist daher individuell unterschiedlich, wird vom verwendeten Produkt, von externen Faktoren (Rauchen, Sonne und Stress) und der behandelten Region bestimmt. Im Schnitt halten die Resultate zwischen 6-12 Monate. In der Regel reichen bei den meisten Patienten 1 bis 2 Behandlungen im Jahr, um den gewünschten Erfolg zu erhalten.

Gibt es auch Filler, die nicht abgebaut werden?

In der Vergangenheit wurden auch nicht abbaubare Filler wie Silikon oder Polyacrylamid injiziert. Die Risiken und Komplikationen sind aber enorm, so dass auf solche Produkte verzichtet werden sollte. Diese Filler rufen eine Fremdkörperreaktion im Gewebe hervor und verursachen auch nach Jahren noch Beschwerden wie narbige Veränderungen, Einziehungen, Knoten, Gewebereaktionen bis hin zu Entzündungsreaktionen. Häufig müssen die Fremdstoffe dann operativ entfernt werden. Alternativ kommt als dauerhafte Methode lediglich die Verwendung von Eigenfett in Betracht. PD Dr. med. Maximilian Eder ist Experte auf dem Gebiet der Eigenfettbehandlungen. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Hautverjüngung mit Eigenfett/Lipofilling.

Was kostet die Behandlung mit Hyaluron?

Je nach Region und gewünschtem Ergebnis sind unterschiedliche Mengen und verschiedene Produkte von Hyaluronsäure notwendig. Die Kosten ergeben sich aus der jeweils eingespritzten Menge und verwendeten Substanz. Welcher Filler für Sie am geeignetsten ist, wird im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs individuell für Sie bestimmt.

Was ist Botox?

Botulinumtoxin Typ A, besser unter seinem Handelsnamen Botox bekannt, ist ein Protein, das vom Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Botulinumtoxin wird seit mehreren Jahrzehnten bereits zur Behandlung von Nerven- und Muskelkrankheiten verwendet. In der ästhetischen Medizin wird es primär gegen störende Mimikfalten oder übermäßiges Schwitzen im Bereich der Achseln und Hände angewandt. Die Anwendersicherheit und Wirksamkeit von Botulinumtoxin ist durch langjährige medizinische Forschung nachgewiesen. Aktuell sind in Deutschland verschiedene Präparate mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin für die Faltenbehandlung zugelassen: Botox, Vistabel, Bocouture und Azzalure.

Ist Botulinumtoxin nicht giftig und gesundheitsschädlich?

Botulinumtoxin Typ A ist ein sehr starkes Nervengift, welches nur in äußerst geringen Dosen für die Behandlung der mimischen Muskulatur verwendet wird. Bei der fachgerechten Faltenbehandlung werden nur minimale Mengen benötigt, die für den Patienten absolut ungefährlich sind und somit nur eine „lähmende“ Wirkung auf die kleinen Muskeln hat. In den allerwenigsten Fällen werden mehr als hundert Einheiten Botulinumtoxin injiziert – eine Gefährdung für den Menschen besteht erst bei einer Dosierung des Nervengiftes in Höhe von ungefähr 45.000 Einheiten. Auch bei regelmäßiger Anwendung unter ärztlicher Kontrolle sind keine Langzeitfolgen bekannt und auch nach jahrelanger Anwendung gehen die Muskelfunktionen nicht verloren. Botulinumtoxin wird vom Körper über die Zeit abgebaut und erreicht das zentrale Nervensystem (Gehirn) nicht, weil das Proteinmolekül die sogenannte Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. In sehr seltenen Fällen bildet der Körper sogenannte Antikörper gegen das Gift, dadurch wird die Wirkung von Botulinumtoxin abgeschwächt.

Ist eine Kombination von Hyaluronsäure und Botox möglich?

Die Kombination von Botox (Botulinumtoxin) und Hyaluron kann bei einer entsprechenden Indikation problemlos kombiniert werden. Zeigen sich beispielsweise eine bereits tiefe Zornesfalte oder ausgeprägte Krähenfüße, so ist es sinnvoll gleichzeitig die mimische Aktivität durch Botox zu hemmen und die Faltentiefe durch Hyaluron auszugleichen. Dies ist natürlich in anderen Regionen ebenfalls möglich.

Was genau macht Botox?

Botulimuntoxin unterbricht die Nerven-Impulsübertragung an den Muskel für einen bestimmten Zeitraum. Dadurch entspannen sich die Muskeln und die darüber liegende Haut und die Falten glätten sich. Daher ist es letztendlich nicht korrekt, von einer lähmenden Wirkung des Botox zu sprechen. Die starke mimische Aktivität entspannt die verkrampften Muskeln, die behandelten Regionen sehen glatter, frischer und entspannter aus und die Falten sind weniger tief. Diese Faltenverminderung wirkt je nach individueller Veranlagung in der Regel 4-6 Monate. Ist die Wirkung nicht mehr gewünscht, ist die Mimikfunktionen nach Abbau des Wirkstoffes wieder vollständig vorhanden. Bei manchen Patienten kann Botulinumtoxin Migräneanfälle mindern und das Auftreten stirnbetonter Kopfschmerzen verringern.

Verändert sich meine Mimik nach der Behandlung mit Botox?

Ziel der Botoxbehandlung soll ein frischer, wacher und freundlicher Gesichtsausdruck sein. Vor jeder Behandlung wird mit Ihnen ausführlich besprochen, was das Ziel der Behandlung sein soll. Durch die zielgerichtete Injektion wird eine präzise Schwächung der gewünschten Muskulatur erreicht. Ein starres, maskenartiges Aussehen entsteht nur dann, wenn zu viel Botox ins Gesicht eingebracht wird. PD Dr. med. Maximilian Eder legt besonderen Wert auf natürliche Behandlungserfolge. Weniger ist für ihn mehr und durch eine genaue Dosierung ist eine sanfte, auf Ihre Wünsche abgestufte Behandlung möglich. Eine Restmimik wird immer erhalten bleiben und Sie müssen kein maskenhaftes Gesicht befürchten.

Wie lang hält die Wirkung von Botox an?

Die Wirkungsdauer einer Botoxbehandlung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Erfahrungsgemäß hält die Wirkung zwischen 4 und 8 Monaten an. Viel Sport, Saunagänge und Sonnenexposition direkt nach der Behandlung schwächen die Wirkung bekanntermaßen ab, da Hitze die Wirkung von Botox abschwächt. Der erste Effekt der Behandlung wird nach 2-3 Tagen sichtbar, der maximale Effekt tritt aber in der Regel erst nach ein bis zwei Wochen auf, mit einer maximalen Wirkung nach etwa 6 Wochen. Der Gesichtsausdruck wird entspannter und weiterhin sehr natürlich sein. 

Was unterscheidet Botox und Hyaluron?

Botox wirkt als Nervengift hemmend auf die Transmitterübertragung an den Nervenzellen und schwächt dadurch die Funktion des Muskels. Dadurch kann gezielt die Muskelaktivität verringert werden und insbesondere mimische Falten vermindert werden. Hyaluronsäure  dagegen ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Bindegewebes und besteht aus einer Kette von Zuckermolekülen, die viel Wasser binden können. Dadurch verleiht sie der Haut wieder mehr Volumen und Elastizität. Hyaluron wird als sogenannter Filler ins Gewebe eingebracht und hilft tiefe Falten aufzufüllen oder altersbedingte Volumendefizite im Bereich der Wange und des Mundes wieder aufzubauen. Die Hyaluronfiller haben keine Wirkung auf die Muskulatur.

Ist eine Kombination von Botox und Hyaluronsäure möglich?

Die Kombination von Botox und Hyaluron kann ohne weitere Probleme kombiniert werden. Bei tiefen Zornesfalten beispielsweise, die nicht mehr vollständig durch eine Botoxbehandlung geglättet werden können, ist es ratsam die bestehende Faltentiefe mit Hyaluronsäure aufzufüllen. Die Botoxbehandlung kann aber mit einer Eigenfettunterspritzung kombiniert werden.

Wo liegen die Kosten einer Faltenbehandlung mit Botox?

Die Behandlungskosten orientieren sich vorwiegend an der verwendeten Menge der Botox-Einheiten und in Abhängigkeit von der zu behandelnden Region. Daher variieren die Beträge je nach gewünschtem Behandlungserfolg und Therapieumfang. Im Behandlungsvorfeld informiert PD Dr. med. Maximilian Eder seine Kunden immer ausführlich in einem unverbindlichen Beratungsgespräch über die zu erwartenden Kosten der Behandlung.

Was sind die Vorteile einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Ein großer Vorteil der Brustvergrößerung mit Eigenfett liegt in dem sehr natürlichen Erscheinungsbild. Die Brust fühlt sich aufgrund des verwendeten körpereigenen Fettes weich und natürlich an. Die Methode ist außerdem durch seine lange Haltbarkeit gekennzeichnet. Die einmal angewachsenen Fettzellen werden nicht weiter abgebaut und verhalten sich wie das umliegende Brustgewebe. Es kann auch keine Kapselfibrose entstehen, da kein Fremdmaterial eingebracht wird und somit keine Kapsel ausgebildet wird. Weiterhin sind die Hautschnitte so klein, das sie kaum sichtbar sind. Neben der gewollten Zunahme des Brustvolumens hat die Brustvergrößerung mit Eigenfett noch einen weiteren Vorteil: die als Entnahmestellen für das Fett geeigneten Körperareale können mittels Fettabsaugung ebenfalls neu geformt werden. So können aus möglichen Problemzonen mit zu viel Fettgewebe wieder attraktive und formschöne Konturen modelliert werden. Zudem können Volumendefekte, Asymmetrien aufgefüllt oder sichtbare und tastbare Implantate nach erfolgter Brustvergrößerung mit Silikon kaschiert werden.

Bleiben Narben zurück?

Bei der Fettabsaugung werden kleine Einstichstellen von 2-3 mm gesetzt, die mit selbstauflösenden feinen Fäden verschlossen werden und nach erfolgter Abheilung nahezu nicht zu erkennen sind. Im Bereich der Brust werden lediglich kleine Einstiche für die sehr dünnen Kanülen zur Fettinjektion benötigt. Diese sind so klein, dass sie gar nicht vernäht werden müssen und befinden sich vorzugsweise in der Unterbrustfalte und im Warzenhof, wo die kleinen Narben in der Regel nicht wahrgenommen werden.

Wird das Fett nach der Transplantation wieder abgebaut?

Ein Teil der Fettzellen wird nach der Behandlung vom Körper wieder abgebaut. Die Anwachsraten liegen erfahrungsgemäß bei etwa 60−80 Prozent – mit speziellen Methoden lassen sie sich noch verbessern. Durch den Abbau ist unter Umständen nach sechs Monaten eine Nachbehandlung (Touch-Up) notwendig.

Wie fühlt sich die Brust nach einer Vergrößerung mit Eigenfett an?

Die Brust fühlt sich nach dem Lipofilling sehr weich und natürlich an. Da das körpereigene Fett zu keiner Fremdkörperreaktion führt, zeigen sich auch keine Verhärtungen oder Kapselbildungen. Jedoch ist die Brust nach der Behandlung eine Zeitlang geschwollen und es zeigt sich ein leichtes Spannungsgefühl, welches aber schnell nachlässt.

Was passiert, wenn sich mein Körpergewicht ändert?

Da das eingewachsene Fettgewebe sich wie das umliegende Gewebe verhält, führen auch starke Gewichtsveränderungen zu Volumenveränderungen in der Brust. Vor geplanten Diäten empfiehlt sich daher keine Brustvergrößerung mit Eigenfett, kleinere Gewichtsveränderungen bleiben jedoch ohne Einfluss auf die Brustgröße.

Ist die Behandlung für mich geeignet, wenn ich nur wenig Fett am Körper habe?

Um die gewünschte Brustvergrößerung mit Eigenfett zu erzielen, muss natürlich eine gewisse Fettmenge vorhanden sein und entnommen werden können. Im Regelfall kann aber an unterschiedlichen Körperzonen ausreichend Fett gefunden werden. Häufig muss daher an mehreren Arealen eine Fettabsaugung erfolgen, was aber keinen Einfluss auf das Endergebnis hat.

Kann man auch das Fett von einem Spender verwenden?

Fremde Fettzellen werden vom Körper abgestoßen und somit kommt die Spende von Fettzellen durch andere Personen nicht in Frage. Falls nicht ausreichend eigenes Fettgewebe vorhanden ist, muss zuerst Gewicht gewonnen werden oder wir besprechen mögliche Alternativen der Brustvergrößerung.

Kann das transplantierte Fettgewebe Brustkrebs hervorrufen?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist in der Plastischen Chirurgie ein über 30 Jahren angewandtes und etabliertes Verfahren und wurde insbesondere zur Brustrekonstruktion nach stattgefundener Krebsoperation eingesetzt. In den letzten Jahren wurden Bedenken geäußert, Eigenfett für den Brustaufbau nach einer Krebsoperation zu verwenden, die im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen möglicherweise verbliebene schlafende Tumorzellen wecken oder sogar einen primären Brustkrebs hervorrufen könnten. Aktuelle Studien führender Spezialisten auf diesem Gebiet haben gezeigt, dass kein erhöhtes Rückfallrisiko besteht. Gerne berate ich Sie in einem ausführlichen Gespräch detaillierter über dieses Thema.

Gibt es Einschränkungen bei der Beurteilung der Brust bei den Vorsorgeuntersuchungen durch meinen Frauenarzt nach der Eigenfettbehandlung der Brust?

Man findet immer noch sehr häufig Informationen, dass aufgrund der Einbringung von Eigenfett, die bilddiagnostische Beurteilung von Ultraschall, Mammographie oder Kernspintomographie (MRT) im Rahmen der Brustkrebsvorsorge beeinträchtigt ist. Durch meine langjährige Erfahrung insbesondere auf dem Gebiet der rekonstruktiven Brustchirurgie an namenhaften nationalen und internationalen Brustzentren, kann ich diese Zweifel entkräftigen. Mittlerweile sind die verwendeten Aufnahmetechniken und Geräte so weit entwickelt und hochauflösend, dass sehr gut zwischen den einzelnen Brustgewebeanteilen unterschieden werden kann und eingebrachtes Fett keine Beurteilungsprobleme im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung in etablierten Brustzentren darstellt.

Jedoch ist vor einer Brustvergrößerung mit Eigenfett und weiterem postoperativen Verlauf nach gut einem Jahr eine sonographische Untersuchung oder Mammographie der Brüste anzuraten. Somit wird ein Ausgangsbefund vor der Operation erstellt und eventuelle Mikroverkalkungen, die im Rahmen einer Brustvergrößerung mit Eigenfett auftreten können, sind somit von anderen Veränderungen abgrenzbar, nachvollziehbarer und vergleichbar. Diese durch die Fetttransplantation möglicherweise auftretenden Mikroverkalkungen können allerdings von erfahrenen Radiologen von den Verkalkungen unterschieden werden, die im Rahmen von Brustkrebserkrankungen auftreten.

Was versteht man unter dem Begriff Kapselfibrose?

Wird ein Implantat zur Brustvergrößerung in die Brust eingesetzt, reagiert der Körper mit einer sog. Fremdkörperreaktion und bildet eine Kapsel aus Bindegewebe um das Silikonimplantat. Mitunter kommt es allerdings zu stark ausgeprägten Reaktionen, die zu einer Verdickung und zum Zusammenziehen der Kapsel führen können. Diese Kapselkontraktur kann schmerzhaft sein und kann die Brustform und Brustkontur verändern. 

Es gibt verschiedenen Grade der Kapselfibrose:

  • Grad I: leichte Verhärtung spürbar
  • Grad II: Spannungsgefühl und leichte Schmerzen
  • Grad III: Starke äußerlich sichtbare Verhärtung
  • Grad IV: schmerzhafte Verhärtung und Deformation der Brust

Die Entstehung einer Kapselfibrose kann durch bakterielle Besiedelung der eingebrachten Implantate hervorgerufen werden. Die genaue Ursache ist aber ungeklärt. Um eine Verunreinigung der Implantate während des Eingriffes zu verhindern verwende ich die sog. No-Touch-Technik und bringe die Implantate immer mit neuartigen Hilfsmitteln in die Brust ein, dem sog. Keller-Funnel. Hierbei handelt es sich um eine Art Spritztüte, in der das Implantat, ohne mit den Händen des Operteurs in Kontakt zu kommen, in die Brust eingebracht wird. Das reduziert nachweislich die Kontamination mit Bakterien und die Kapselfibroserate.  

Sollte eine Kapselfibrose operiert werden?

Bei einer beginnenden Kapselfibrose muss nicht notwendigerweise sofort operiert werden. Bei schmerzhaften und brustverformenden Kapselfibrosen ist eine operative Korrektur zu empfehlen.

Welche Brustimplantatmarke verwenden Sie?

Ich benutze ausschließlich Qualitätsimplantate der Firma SEBBIN. Die Firma gibt eine lebenslange Garantie auf ihre Implantate (Produktschäden).

Müssen Implantate nach einer bestimmten Zeit gewechselt werden?

Implantate der neuen Generation müssen bei Beschwerdefreiheit ein ganzes Leben im Körper verbleiben. Allerdings sind regelmäßige klinische Kontrollen durch Ihren Operateur und Frauenarzt notwendig.

Was sind die Merkmale eines beschädigten Brustimplantat?

Bei einem beschädigtem Brustimplantat können Schwellungen, Druckschmerzen Einziehungen im Brustgewebe auftreten. In der Regel werden jedoch Beschädigungen des Implantates nicht vom Patienten bemerkt.

Soll ein beschädigtes Implantat ausgetauscht werden?

Ein kaputtes oder beschädigtes Brustimplantat sollte operativ entfernt werden und durch ein neues ersetzt werden, um potentielle Komplikationen zu vermeiden.

Laufen kaputte Brustimplantate aus?

Neuere Implantate werden aus einem sog. kohäsiven Silikon gefertigt. Auch wenn man sie durchschneidet, haben sie eine formstabile Konsistenz und laufen nicht aus. Ältere Implantate aus Silikon sind nicht derartig konzipiert und es kann zu einem Austritt von Silikon in die Umgebung kommen. Anders verhält es sich mit sog. Kochsalzimplantaten – hier ist das Innere der Implantate mit Kochsalz gefüllt. Kommt es zu einer Beschädigung der Silikonhülle des Implantates, tritt die Flüssigkeit aus. Das Kochsalz ist ungefährlich für den Körper und wird resorbiert. Jedoch verliert die Brust sukzessive an Volumen und es entsteht eine Brustasymmetrie, die nur operativ korrigiert werden kann.

Kann Gynäkomastie bösartig sein?

Sehr selten liegt der vergrößerten Männerbrust bösartige Veränderung zugrunde. Jedoch bedarf insbesondere einer einseitigen und schnell gewachsenen Schwellung, eine bilddiagnostische Abklärung.

Wieso ist eine Ultraschallabklärung notwendig?

Um sicher zu gehen, dass die Gynäkomastie nicht durch eine bösartige Veränderung hervorgerufen worden ist und um die Brustdrüsenbeschaffenheit vor der OP genauer abzuklären, ist eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll.

Die Brust ist knotig und schmerzt, was soll ich tun?

Bei einer „wahren Gynäkomastie“, die sich nur auf das Brustdrüsengewebe bezieht, kommt es häufig zu harten, knotigen Veränderungen, die bei Berührung und Druck auf die Brustregion und Brustwarze schmerzhaft sind. Eine bösartige Veränderung ist eher selten und kommt meist im höheren Lebensalter vor. Bei Schmerzen muss aber immer eine weitere Abklärung erfolgen, um eine seltene bösartige Veränderung auszuschließen.

Mein in der Pubertät befindlicher Sohn hat eine große Brust, was ist der Grund?

Bei ungefähr 50 Prozent der Jungen kommt es durch die Hormonumstellung in der Pubertät zu einer Brustdrüsenvergrößerung. Man nennt dies Pubertätsgynäkomastie, welche etwa im 15. Lebensjahr auftaucht und sich in der Regel vollständig zurückbildet.

Wann muss die Brust gestrafft werden?

Liegt eine echte Gynäkomastie mit viel harten Brustdrüsengewebe vor, entfernt man dieses in der Regel über einen Schnitt im Bereich des Brustwarzehofes. Ist außerdem ein deutlicher Hautüberschuss vorhanden, der durch eine kombinierte Liposuktion nicht behandelt werden kann und wird eine flache Brust gewünscht, ist eine Straffungsoperationen durch Erweiterung des Schnittes um den Brustwarzenhof indiziert. Straffungsoperationen sind meist nur bei sehr stark ausgeprägten Befunden notwendig.

Wann ist eine Fettabsaugung ausreichend?

Eine alleinige Fettabsaugung ist nur bei einer Pseudogynäkomastie (reines Fettgewebe) sinnvoll, weil im Gegensatz bei einer „echten Gynäkomastie“ das Brustdrüsengewebe so stark verhärtet ist, dass eine Liposuktion nicht erfolgreich sein wird. Außerdem ist eine Liposuktion nur bei einer leichten bis moderaten Gynäkomastie mit wenig Hautüberschuss erfolgversprechend. Zu viel überschüssige Haut kann die Fettabsaugung nicht straffen – hier muss immer geschnitten und gestrafft werden. Jedoch sollte auch bei einer „wahren Gynäkomastie“ immer eine Liposuktion erfolgen, um eine schönere Konturierung der Brust zu erreichen.

Verhaltensempfehlungen nach Plastisch-Ästhetischen Operationen

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen bedanken und Sie auch während der Nachsorge verantwortungsvoll begleiten. Es ist verständlich, dass Sie so schnell wie möglich das Endergebnis des Eingriffes sehen und Ihr neues Lebensgefühl genießen wollen. Jedoch brauchen einige Operationen und Behandlungen längere Zeit und Sie und ich brauchen auf dem gemeinsamen Weg zu Ihrer Veränderung Geduld.

Bitte haben Sie jederzeit den Mut und das Vertrauen bei Unklarheiten, Unsicherheiten oder noch offenen Fragen mich anzusprechen oder zu kontaktieren. Die anfänglichen Einschränkungen, mögliche Schmerzen, Schwellungen und Taubheitsgefühle werden bald vergehen und Sie können sich über das Behandlungsergebnis freuen. Ich möchte Sie aber eindringlich daran erinnern, dass wir während unserer Beratungsgespräche bereits Dinge besprochen haben, die nach der Operation für Sie wichtig sein werden und die ich gerne noch einmal betonen möchte:

  • Generell sind leichte Schwellungen, Hämatome und Verfärbungen der Haut nach jedem operativen Eingriff für einige Zeit normal. Schwellungen erreichen meist nach meist 2-3 Tage nach der Operation ihr Maximum und bilden sich in der Regel zeitnah zurück.
  • Schmerzen im Bereich des Operationsgebietes sind normal und beginnen rund einem Tag nach der Operation schwächer zu werden. Bei anhaltenden Schmerzen über mehrere Tage bis zum Wiederauftreten von Schmerzen zu einem späteren Zeitpunkt, verständigen Sie uns bitte umgehend. 
  • Eine Taubheitsgefühl und herabgesetztes Gefühlsempfinden in den OP-Gebieten sind normal und bilden sich meist nach einigen Wochen zurück.
  • Nachblutungen entstehen meist durch körperliche Anstrengungen, Belastungen des OP-Gebietes und Druckanstieg wie Husten, verstärktes Nase putzen oder Vorbeugen des Kopfes beim Zähneputzen oder Haare waschen. Bitte vermeiden Sie dieses in den ersten Tagen nach der OP. 
  • Um Schwellungen und Hämatome der Haut vorzubeugen und zu reduzieren sind feuchtkalte Umschläge (nicht nass) äußerst wirksam und sollten konsequent auf die operierten Stellen aufgelegt werden. Bitte verwenden Sie keine Eiswürfel oder Coolpacks, da es bei direktem Kontakt mit der Haut zu Irritationen und bei zu langer Auflage zu einer vermehrten Durchblutung der Haut kommt und somit das genaue Gegenteil erreicht wird. 
  • Bitte belassen Sie die angelegten Verbände und tragen Sie evtl. Kompressionsbekleidung wie angeordnet und entfernen diese nicht eigenmächtig, mit Ausnahmen zum Duschen und Waschen.
  • Normalerweise können Sie direkt nach der Operation bzw. der Entfernung der Drainagen duschen. Bitte trocknen Sie die Wunden nicht mit einem Handtuch ab, da es zu Reizungen und Verunreinigungen der Wunde kommen kann. Föhnen Sie stattdessen die Wunde trocken.
  • Bitte nehmen Sie Schmerzmittel nur nach Bedarf und vermeiden Sie jene, die eine „blutverdünnende“ Wirkungen haben wie bspw. ASS und Aspirin. Bei Unklarheiten fragen Sie uns. 
  • Nikotinkonsum führt dazu, dass sich die Blutgefäße verengen. Daraus resultiert eine Minderdurchblutung im OP-Gebiet und es kann zu vermehrten Wundschmerz und vor allem zu Wundheilungsstörungen und unschöner Narbenbildung kommen. Stoppen Sie das Rauchen mindestens eine Woche vor der OP und rauchen bitte drei Wochen nach der Operation nicht. Ich operiere grundsätzlich keine Patienten, die nachweislich am Tag der Operation geraucht haben. 
  • Bei Anzeichen einer Infektion, Auftreten von Fieber, Nachblutung oder dem Neuauftreten von Schmerzen verständigen Sie uns bitte umgehend.
  • Der Fadenzug findet entsprechend des durchgeführten Eingriffes ca. eine bis drei Wochen nach der Operation statt. Wenn möglich, werden resorbierbare Fäden verwendet und es entfällt in der Regel eine Fadenzug. Der Fadenzug ist überwiegend schmerzlos und Sie brauchen keine Angst vor diesem Ereignis zu haben.
  • Bitte halten Sie sich an die von mir vorgegebenen körperlichen Schonzeiten. Meistens kann nach 4-6 Wochen können sportliche Betätigungen wieder aufgenommen werden. Dies hängt jedoch von der Intensität der Sportart ab und ich bitte Sie dies mit mir abzustimmen. Atteste für Fitnessstudios und Befreiung von entsprechenden Pflichtveranstaltungen können erstellt werden.
  • Regelmäßige Kontrollen sind unabdingbar, bitte kommen Sie daher Ihren Nachsorgeterminen und Wundkontrollen pflichtbewusst nach, auch wenn es für Sie mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden ist. Auch wenn Sie Komplikationen befürchten, kontaktieren Sie uns und wir besprechen die Situation – auch ein Besuch der Sprechstunde ist bei Unklarheiten möglich.

Ich wünsche Ihnen gute Erholung und rasche Genesung.

PD Dr. med. Maximilian Eder

Erstberatung und Kosten

Mir ist es wichtig, dass wir von Beginn an offen über die entstehenden Kosten sprechen und somit Missverständnissen vorbeugen. Ich rechne für Sie transparent nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) ab.

Ich bin verpflichtet, eine Beratungsgebühr nach Gebührenordnung der Ärzte zu erheben. Für ein erstes ausführliches Beratungsgespräch berechne ich 60,- € (inkl. MwSt.). Entschließen Sie sich eine Behandlung bei mir durchführen zu lassen, verrechne ich selbstverständlich die Kosten für die Erstberatung mit den Kosten der Behandlung. Nach Vereinbarung eines Operationstermins, erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag mit einer detaillierten Aufstellung aller anfallenden Kosten (Operation, Anästhesie, ggf. Übernachtung etc.).

Ich besitze keine Kassenzulassung und kann daher nur privat versicherte Patienten und Selbstzahler behandeln. 

Ich freue mich Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch kennenzulernen und Ihre Anliegen vertrauensvoll zu behandeln!

Ratenzahlung / Finanzierung

Herr PD Dr. med. Maximilian Eder bietet Ihnen an seinen Standorten für Plastische und Ästhetische Chirurgie Aschaffenburg und Plastische und Ästhetische Chirurgie München, die Behandlungskosten für Schönheitsoperationen und ästhetische Behandlungen bequem und zinsgünstig in monatlichen Raten zu begleichen. Entsprechend Ihrer individuellen Möglichkeiten, wählen Sie Laufzeit und Monatsrate ganz einfach selbst. In Ihrem persönlichen Beratungsgespräch mit Herrn PD Dr. med. Maximilian Eder erhalten Sie auf Wunsch eine Broschüre inklusive Kreditanfrageformular. Bitte sprechen Sie Ihn direkt an.

Folgekostenversicherung

Ihre Gesundheit und Sicherheit liegen mir besonders am Herzen und ich setze verantwortungsvoll alles daran, dass Ihre Behandlung so angenehm wie möglich und ohne jegliche Belastungen durchgeführt wird. Trotzdem besteht bei jedem chirurgischen Eingriff trotz größter Sorgfalt, langjähriger Erfahrung und verantwortungsvollem Handeln prinzipiell die Möglichkeit einer Komplikation.

Sollten nach einem medizinisch nicht notwendigen Eingriff (bspw. einer Schönheitsoperation oder einem Plastisch-Ästhetischen Eingriff) Komplikationen oder Krankheiten auftreten, dürfen die Krankenkassen seit dem 01.04.2007 den betroffenen Patienten in angemessener Höhe an den Kosten beteiligen. Entsprechend §52, Abs. 2 SGB V müssen Sie die Nachbehandlungskosten einer außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführten Operation selbst tragen. Mit dem entsprechenden Versicherungsschutz können Sie dieses finanzielle Risiko absichern. 

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Rahmen unseres ausführlichen Beratungsgespräches in meinen Praxen für Plastische und Ästhetische Chirurgie München und Aschaffenurg.

Wann ist die richtige Zeit für ein Facelift?

Wenn kleinere Maßnahmen bereits ausgeschöpft sind, um eine Verjüngung des Gesichtes zu erreichen, kommt ein Facelifting in Frage. Ob und in welchem Alter Sie ein Facelifting vornehmen lassen, hängt allein von Ihrem persönlichen Wunsch ab, bestehende Zeichen des Alters korrigieren zu lassen. Das Vorgehen ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich und richtet sich nach dem individuellen Befund sowie Ihren persönlichen Wünschen und Vorstellungen.

Wie lang hält das Ergebnis und kann man eine Facelift-Operation wiederholen?

Realistisch ist eine optische Verjüngung um ca. acht bis zehn Jahre nach einer Gesichtsstraffung. Der Effekt hält ungefähr ebenfalls bis zu zehn Jahren an. Allerdings lässt sich der natürliche Alterungsprozess nicht aufhalten. Man kann jedoch bei nachlassender Wirkung das Facelift auch mehrfach wiederholen.

Wieso fängt die Haut an zu hängen?

Die Hautelastizität des Gesichtes nimmt im Alter mehr und mehr ab und es bilden sich Falten. Außerdem verlieren auch die tieferen Weichteilstrukturen in den verschiedenen Gesichtsregionen an Volumen und sinken herab. Es entstehen herabhängende Augenbrauen, hängende Bäckchen, Mundwinkel, die Kinnregion ist schlaff oder auch ein Doppelkinn kann entstehen. 

Verändert ein Facelift das Aussehen meines Gesichtes?

Es ist wichtig, dass jeder Eingriff schonend abläuft und die operativen Veränderungen ein natürliches und harmonisches Aussehen erzeugen. Ziel ist es, dass Sie jünger, frischer und dynamischer aussehen. Da die modernen SMAS-Facelift-Techniken die abgesunkenen Weichteilstrukturen wieder an ihre eigentliche Position zurückbringen und somit die eigentliche Spannung von der Hautebene genommen wird, entsteht eben kein maskenartiges, künstliches und glattgezogenes Gesicht.

Rauchen und Operation?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Rauchen die Durchblutung der Haut vermindert und somit das Risiko einer Wundheilungsstörung deutlich erhöht. Daher sollten Sie mindestens eine Woche - am besten sogar zwei Wochen - vor der Operation und mindestens zwei Wochen nach der Operation nicht rauchen.

Wieso ist das Ergebnis von Minilifts nicht von Dauer?

Das Minilift hat in den letzten Jahren viel mediale Aufmerksamkeit bekommen, da es als nicht belastend und sehr schonend für den Patienten beworben worden ist. Beim Minilift wird häufig nur ein kleiner Teil der seitlichen Haut im Gesicht präpariert und die Haut unter Spannung gestrafft. Die tieferen Weichteilstrukturen werden nicht mobilisiert. In der Regel halten die Ergebnisse nur sechs bis zwölf Monate.

Wichtig bei einem langanhaltenden Facelift ist jedoch, dass zum einen die Haut ohne Spannung vernäht wird und zum anderen, dass die tiefen Gewebestrukturen des Gesichtes, das sogenannte SMAS (superfizielles muskulo-aponeurotisches System) wieder in die ursprüngliche Form und Position gebracht wird. Nur das führt dazu, dass die ursprüngliche Kontur des Gesichtes wiederhergestellt werden kann. Bei diesen modernen Techniken der Gesichtsstraffung wird lediglich die Haut abschließend locker über die unteren gestrafften Strukturen gelegt und somit ein natürliches Ergebnis ohne sichtbare Narben erzielt. Wird wie beim Minilift nur die Haut mobilisiert und gestrafft, entsteht Spannung im Bereich der Hautnaht und es resultieren breite, sichtbare, unschöne Narben. Da sich die Haut bei Spannung dehnt, kann dies zum Verziehen der Haarlinie oder zu Einziehungen am Ohr führen. Wie bereits erwähnt, gibt das Gewebe bei einer reinen Hautstraffung meist relativ schnell wieder nach. Die anfänglichen guten Resultate sind nur von kurzer Dauer und wirken zudem häufig unnatürlich. 

Was kann mit einem Facelift korrigiert werden?

Besonders tiefe Nasolabialfalten, die Marionettenlinien, hängende Bäckchen und eingefallene Wangen können durch das typische Facelift der Wangen korrigiert werden. Die Halsstraffung dient zur Korrektur des Erscheinungsbildes des sog. Truthahnhalses, bei dem durch Verlust an Unterhautfettgewebe und dünner Haut, die flächige vordere Halsmuskulatur (sog. Platysma) hervortritt. Weiterhin kann mit einem Halslift auch ein Doppelkinn korrigiert werden und somit eine besser definierte Hals-/Unterkieferkante modelliert werden. Weitere ergänzende Eingriffen sind: Stirnlift, Brauenlift, Lidstraffung, Halsstraffung oder eine Faltenbehandlung mit Hautverjüngung mit Eigenfett/Lipofilling, Faltenbehandlung mit Botox sowie Hyaluron zur Faltenbehandlung und Faltenunterspritzungen.

Was ist ein Fadenlifting?

Fadenlifting oder auch aus dem Englischen „Suturelift“ ist eine alternative Methode der Gesichtsstraffung. Es werden unter lokaler Betäubung, selbstauflösende Fäden mit kleinen Widerhäkchen in das Unterhautgewebe narbensparend eingebracht und können nach Anziehen somit die erschlaffte Haut straffen. Nachteilig ist, dass die resorbierbaren Fäden das Gewebe nur eine gewisse Zeit auf Spannung halten und die Wirkung zeitlich begrenzt ist.

Welche Facelift-Techniken gibt es?

Es existieren die klassischen und die sog. „short-scar“ Techniken zur Gesichtsstraffung. Bei den short-scar Techniken (z.B. S-Lift oder MACS Lift) wird besonders Wert auf kurze Narben gelegt. Es entstehen in der Regel nur Narben vor dem Ohr – Schnitte hinter dem Ohr und im hinteren Haaransatz sind nicht vorgesehen. Bei den klassischen Facelifts (Extended oder High SMAS) werden die Schnitte um das Ohr bis in den Haaransatz erweitert, um die überschüssigen Haut- und Weichteilstrukturen am Hals straffen zu können. Bei jedem Patienten muss entsprechend des vorhandenen Hautüberschusses individuell zwischen einer klassischen oder short-scar Technik zur Gesichtsstraffung entschieden werden. PD Dr. med. Maximilian Eder führt neben den klassischen Facelifts, häufig in Kombination mit einem Halslift, auch Gesichtsstraffungen mit den short-scar Techniken durch.

Bleiben Narben nach einer Liposuktion?

Es sind nur sehr kleine Einstichstellen von drei bis fünf Millimetern notwendig, um die feinen Absaugkanülen einzuführen. Es hängt vom Ausmaß der Liposuktion ab, wie viele Einstiche notwendig sind, aber in der Regel genügen zwei Inzisionen pro Region.

Stimmt es, dass Fettzellen nach der Liposuktion nicht nachwachsen?

Es ist richtig, dass die abgesaugten Fettzellen permanent entfernt sind. Eine Liposuktion vermindert die Gesamtzahl der Fettzellen dauerhaft und hilft so die Körperkontur schonend zu formen. Das ist jedoch keine Garantie dafür, dass Sie bei vermehrter Nahrungs- oder Kalorienaufnahme nie mehr zunehmen. Der Körper kann zwar nach Ende der Wachstumsphase keine neuen Fettzellen mehr produzieren, jedoch können die verbliebenen Zellen weiterhin Fett einlagern. Wenn man also zunimmt, liegt das nicht an einer Neubildung von Fettzellen, sondern lediglich daran, dass die vorhandenen Fettzellen größer werden und an Volumen zunehmen. Generell ist die Fettabsaugung daher kein Universalmittel gegen Übergewicht, sondern lediglich eine zielgerichtete Entfernung von hartnäckigen Fettpolstern in Problemzonen, denen mit Sport und Diät nicht beizukommen ist. 

Hilft eine Fettabsaugung bei schlaffer Haut?

Bei den modernen Techniken der Fettabsaugung werden sowohl die tiefen Areale als auch die hautnahen Gebiete behandelt. Das hat den Vorteil, dass dadurch Spannung von der Haut genommen und zur Schrumpfung angeregt wird. Eine gesunde, straffe, gut gepflegte und elastische Haut, die sich nach der Liposuktion wieder gut der optimierten Körperkontur anschmiegt ist die beste Voraussetzung. Die Fettabsaugung ist jedoch keine Frage des Alters. Bestehen bereits innere Vernarbungen nach Schwangerschaft oder Alterungsprozessen sind diese elastischen Rückbildungstendenzen minimiert und die Einsatzmöglichkeiten der Liposuktion eingeschränkt. Sollten jedoch Hautüberschüsse zurückbleiben, können diese durch weitere Eingriffe wie z.B. einer Bauchdeckenstraffung, Oberarmstraffung oder Oberschenkelstraffung schonender, risikoärmer und meist mit einer besseren Narbenbildung korrigiert werden.

Hilft eine Fettabsaugung gegen Cellulite?

Durch eine korrekt durchgeführte oberflächliche Fettabsaugung kann auch unschöne Orangenhaut (Cellulite) verbessert werden – ein vollständiges Verschwinden der Cellulite ist jedoch in der Regel nicht zu erreichen.

Ist eine Fettabsaugung mehrfach möglich?

Eine wiederholte Liposuktion ist auch an Stellen, an denen bereits vorab eine Fettabsaugung durchgeführt wurde, machbar. Es sollte jedoch zunächst vor einem Folgeeingriff die komplette Abheilung des bereits abgesaugten Gebietes abgewartet werden, was bis zu einem Jahr betragen kann.

Wie viel Fett kann abgesaugt werden?

Durch die optimierte Nutzung der Tumeszenztechnik im Rahmen der Fettabsaugung kann heutzutage sehr schonend und blutarm vorgegangen werden und eine größere Menge an Fett abgesaugt werden. Hinsichtlich der Anzahl der zu behandelnden Körperregionen gibt es keine Einschränkungen. Um den Körper jedoch nicht zu sehr zu belasten und die Operationsdauer nicht unnötig zu verlängern, sollten nicht mehr als fünf Liter Fettgewebe abgesaugt werden. Mitunter müssen daher auch mehrere Sitzungen erfolgen bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Wieso tritt über die Einstichstellen nach der OP Flüssigkeit aus?

Um eine schonende und schmerzfreie Liposuktion zu ermöglichen, wird die sogenannte Tumeszenzflüssigkeit in die abzusaugenden Körperregionen eingebracht. Dies können mitunter mehrere Liter Flüssigkeit sein, die zwar zum größten Teil während der Behandlung abgesaugt werden, jedoch tritt die verbliebene Flüssigkeit in den Folgetagen nach der OP über die kleinen Einstichstellen aus. Das ist nicht besorgniserregend. Es ist daher wichtig, dass die Kompressionsmieder konsequent getragen werden.

Was sollte man vor und nach der Behandlung mit Hyaluronsäure beachten?

  • In der Woche vor der Behandlung bitte keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. ASS, Aspirin) einnehmen, da ansonsten das Risiko für einen Bluterguss erhöht ist.
  • Vor der Behandlung das Gesicht bitte gründlich reinigen und bitte ungeschminkt erscheinen. 
  • Tragen Sie bitte nach der Behandlung einige Stunden kein Make-up auf.
  • Meiden Sie bitte nach der Behandlung ca. eine Woche lang direkte Sonneneinstrahlung bzw. Solarien.
  • Besuchen Sie bitte nach der Behandlung eine Woche lang keine Sauna und meiden Sie bitte extreme Kälte.
  • Treiben Sie bitte nach der Behandlung eine Woche lang keinen übermäßigen Sport und unterziehen sich keiner kosmetischen Behandlung.
  • Reduzieren Sie bitte nach der Behandlung eine Woche lang etwaigen Alkohol- und Nikotinkonsum.
  • Unterlassen Sie bitte in der ersten Woche das Abtasten und Überprüfen der eingespritzten Hyaluronsäure, da dadurch Formveränderungen, Blutergüsse und Infektionen entstehen können.

Wann kann ich nach Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin wieder unter Leute gehen?

In der Regel sind Sie sofort wieder gesellschaftsfähig. Die Wirkung von Botox tritt normalerweise erst nach 2-3 Tagen auf. Es kann manchmal direkt nach der Behandlung zu einer leichten Schwellung und Blutergüssen kommen, die nach zwei bis drei Tagen abklingen. Genau wie die kleinsten Einstichstellen, können diese aber gut überschminkt werden. Sportliche Aktivitäten, intensives Sonnenbaden (auch Solarium) oder Saunabesuche sollten in der ersten Woche nach der Behandlung vermieden werden, da hierdurch der Abbau von Botulimuntoxin verstärkt wird.

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