Oberlid- / Unterlidstraffung


Fachbegriff

Fachbegriff

Blepharoplastik
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

Oberlidplastik: 1 Stunde, Unterlidplastik: 1-1,5 Stunden
Art der Narkose

Art der Narkose

lokale Betäubung, Dämmerschlaf
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant
Nachbehandlung

Nachbehandlung

Fadenzug nach ca. 7 Tagen
Schonzeit

Schonzeit

2 Wochen
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

nach 7-10 Tagen
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

nach ca. 1-2 Tagen
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Allgemeines zur Lidstraffung

Fühlen Sie sich mental und körperlich fit und haben aber trotzdem einen müden und/oder traurigen Gesichtsausdruck? Das kann an dem überschüssigen Haut- und Fettgewebe an den Augenlidern liegen. Je nach Ausprägung können

Schlupflider

an den Oberlidern auftreten, des Weiteren können

Tränensäcke

bzw. Hautfalten an den Unterlidern führen. Eine operative

Lidstraffung

verhilft wieder dazu, erholt und frisch auszusehen. Im Jahr 2014 war eine

Lidstraffung

bei Männern die häufigste plastisch-ästhetische Operation – noch vor der Fettabsaugung. Bei Frauen liegt die

Lidstraffung

auf Platz 2, nach der Brustvergrößerung. Generell ist die

Lidstraffung

der häufigste Eingriff in der Plastischen Chirurgie und ist für einen erfahrenen Arzt ein Routine-Eingriff, der mit einem überschaubarem Aufwand für den Patienten eine enorme Verbesserung des Aussehens bewirken kann -

Tränensäcke

und

Schlupflider

werden dabei entfernt.
Ein müder Gesichtsausdruck hat zumeist mit einer Kombination von Problemen zu tun. Im Bereich der Oberlider bildet sich mit den Jahren ein Hautüberschuss. Darunter liegende Fettkörper wandern nach vorne und schwellen unter der dünnen Haut hervor. Dieser Gewebeüberschuss am Oberlid kann in ausgeprägten Fällen sogar den Blick stören und das Blickfeld einengen. Auch das Gewebe am Unterlid gibt mit fortschreitendem Alter nach. Der darunter liegende Fettkörper wandert ebenfalls nach vorne und das Ergebnis ist mit Fettgewebe gefüllte „Tasche“, die als Tränensäcke bezeichnet werden. Bei der OP

Lidstraffung

wird zwischen der

Oberlidstraffung

und der

Unterlidstraffung

unterschieden. Ebenso wichtig ist es, bei der Planung des Eingriffes das Ausmaß und die individuellen Unterschiede der Haut-, Fett- und Muskelbeteiligung zu berücksichtigen.

Oberlidstraffung

Den Hautüberschuss, der die Oberlider bei geöffneten Augen verdeckt, bezeichnet man umgangssprachlich als

Schlupflider

. Dieser wird durch die altersbedingt abnehmende Hautstraffheit, starke Sonneneinstrahlung und langfristigen Stress gefördert. Der Überschuss der Haut kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und je nach Ausmaß, Betroffene in zweierlei Hinsicht beeinträchtigen: Der Augenausdruck erscheint durch den Hautüberschuss oft erschöpft und das überschüssige Gewebe kann das Blickfeld einschränken. Die ästhetisch-chirurgische

Oberlidstraffung

verhilft nachhaltig zu einem wacheren Ausdruck, frischerem Aussehen und einem vollständigen Blickfeld. Die Oberlidstraffung wird als Blepharoplastik bezeichnet. Dabei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe in den oberen Lidbereichen entfernt.
Der Hautschnitt erfolgt dann an der Markierung, die an den zu korrigierenden Hautbereichen vorgezeichnet wurde [Grafik 1]. Dieser Schnitt erstreckt sich entlang der natürlichen Umschlagfalte des Lides und ist nach abgeschlossener Heilung kaum mehr zu erkennen. Der Chirurg

Dr. Eder

entfernt im Schnittbereich den festgestellten Gewebsüberschuss und fügt dann die verbliebene Haut mit einer feinen Naht wieder zusammen [Grafik 2]. Teilweise werden auch Lidmuskeln sowie die Muskeln, die auf die Augenbrauen einen Zug nach unten ausüben, abgetrennt bzw. durchtrennt. In bestimmten Fällen wird die

Oberlidstraffung

mit einem

Augenbrauenlift

oder

Stirnlift

kombiniert, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der Eingriff wird von unserem

Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Dr. Eder

in der

Praxis München

oder

Praxis Aschaffenburg

durchgeführt. Genauere Informationen können Sie bei

Dr. Eder

im persönlichen Vorabgespräch erhalten. Die Oberlidstraffung wird ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert etwa eine Stunde. Das Ergebnis ist unmittelbar zu sehen. Kleine Pflaster in Hautfarbe schützen die Wunde, welche bereits nach etwa einer Woche vollständig verheilt ist.

Unterlidstraffung

Eine nachlassende Hautstraffheit an den Unterlidern wird im allgemeinen Sprachgebrauch als

Tränensäcke

bezeichnet, obwohl die Symptomatik nichts mit Tränen zu tun hat. Vielmehr handelt es sich dabei um Hauttaschen, die bei manchen Patienten auch mit überschüssigem Fettgewebe aus den Augenhöhlen angereichert sein können. Ursachen sind neben dem Alter auch längerfristiger Schlafmangel und häufiges Sonnenbaden. Somit können sich

Tränensäcke

auch bei jüngeren Menschen ausbilden. Betroffene empfinden den Hautüberschuss unter den Augen als körperlich unangenehm und als ästhetische Beeinträchtigung. Sie wirken oft müde, traurig und gealtert. Eine operative Unterlidstraffung führt zu einer effektiven und nachhaltigen Entfernung der

Tränensäcke

. In den meisten Fällen wird die

Unterlidstraffung

ambulant und in örtlicher Betäubung vorgenommen. Unterlidoperationen sind allerdings insgesamt wesentlich komplexer und zeitintensiver als Oberlidstraffungen.
Auf Wunsch kann der Patient daher auch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose versetzt werden. Die Eingriffsdauer beträgt in der Regel ein- bis eineinhalb Stunden. Am Unterlid erfolgt die Schnittführung knapp unterhalb des Wimpernkranzes. Anschließend wird das überschüssige Gewebe (Haut, Muskeln, Fett) entfernt [Grafik 1], ein kleiner Hautüberschuss kann mit entfernt werden und mit einer feinen Naht wird die Haut wieder verschlossen [Grafik 2]. Optional kann der Schnitt auch über die Bindehaut des Auges erfolgen (transkonjunktival). Nicht immer ist es notwendig, bei einer

Unterlidstraffung

das vorhandene, sich vorwölbende Fettgewebe ("Fettpads") zu reduzieren – es kann stattdessen auch für die Glättung und Konturierung der Gesichtspartie unterhalb der Augen verwendet werden (Fetttransfer, Arcus marginalis release), um Vertiefungen am unteren Knochenrand der Augenhöhle aufzufüllen. Sollte sich zusätzlich eine starke Hauterschlaffung des Unterlides zeigen, kann eine Stabilisierung des Unterlides am äußeren Lidwinkel (Kanthopexie) notwendig sein. Der Eingriff wird von unserem

Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Dr. Eder

in der

Praxis München

oder

Praxis Aschaffenburg

durchgeführt. Genauere Informationen können Sie bei Dr. Eder im persönlichen Vorabgespräch erhalten.

Nachsorge nach der OP zur Lidstraffung

Unmittelbar nach der Operation kommt es zu mehr oder weniger starken Schwellungen der Augen, die nach ein bis zwei Tagen wieder abklingen. Außerdem können sich durch die

Lidstraffung

rund um die Augen Blutergüsse zeigen, die nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Damit diese schnell abschwellen ist es wichtig, die Augen am Operationstag und den nächsten Tagen des Eingriffes regelmäßig zu kühlen. Dafür eignen sich Coolpacks, Eisbeutel oder eisgekühlte Kompressen. Am Tag nach dem Eingriff ist es auch ratsam mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Blutreste entlang der Naht lassen sich vorsichtig mit feuchten Pads entfernen.
Duschen und baden ist bereits wieder am Tag nach dem Eingriff möglich, wobei Sie die Augenregion nur wenig befeuchten sollten. Die Intrakutan Fäden werden am siebten Tag nach der Operation bei einer postoperativen Kontrolle in der Praxis gezogen. Während der ersten 14 Tag nach dem Eingriff, sollten Sie Ihre Lider nicht reiben oder beanspruchen. Über diesen Zeitraum sollten Sie auch auf Sport verzichten. Nach einer Woche können Sie die Augen wieder vorsichtig schminken.

Risiken / Komplikationen einer Lidstraffung

Die Risiken einer

Lidstraffung

sind im Vergleich zu anderen chirurgischen Eingriffen gering. Vereinzelt können trotz größter Sorgfalt des Chirurgen während oder nach dem Eingriff Komplikationen auftreten. Nachblutungen sind äußerst selten, können jedoch ein bis zwei Tage nach der Operation auftreten. Je nach Ausdehnung des zu erwartenden Blutergusses und der individuellen Narbenbildung kann es vor allem bei älteren Patienten und bei Zweiteingriffen, zu einem vorübergehenden leichten Abstehen des Unterlids (Ektropium) und zu einer vermehrten Tränenproduktion kommen.
Diese Erscheinungen sollten sich innerhalb von sechs Wochen selbständig wieder zurückbilden, andernfalls kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich werden, um das gewünschte Ergebnis durch die

Lidstraffung

zu erzielen. Bei Patienten mit einer Veranlagung zu überschießender Narbenbildung sind die Schnittlinien eventuell für mehrere Wochen etwas derb und gerötet. In diesem Fall beraten wir Sie über eine geeignete Nachbehandlung. Eine leichte Trockenheit der Augen nach der Operation ist normal. Sollten Ihre Augen aber stärker gereizt oder gerötet sein, konsultieren Sie bitte Ihren Augenarzt.
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