Ohrenkorrektur


Fachbegriff

Fachbegriff

Otopexie, Otoplastik
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

1-2 Stunden
Art der Narkose

Art der Narkose

lokale Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose (Kinder)
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant
Nachbehandlung

Nachbehandlung

1 Woche spezieller Kopfverband, danach 5 Wochen Stirnband nachts, Fadenzug nach 7-10 Tagen
Schonzeit

Schonzeit

4 Wochen
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

nach 7 Tagen
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

nach ca. 5-7 Tagen
Kontakt - Termin buchen

Abstehende Ohren anlegen

Abstehende Ohren sind eine häufige Fehlbildung der Ohren, die durch eine angeborene Verformung des Ohrknorpels oder unterschiedliche Entwicklung einzelner Knorpelareale hervorgerufen wird. Insbesondere Kinder werden häufig aufgrund der abstehenden Ohren (

Segelohren

) von Gleichaltrigen bereits im Vorschulalter gehänselt.
Um psychische Belastungen möglichst zu vermeiden, sollte bereits vor Schuleintritt mit einem operativen Eingriff der Ohrknorpel neu geformt werden, um die Segelohren zu entfernen und das Ohr wieder anzulegen (Otopexie). Diese Operation sollte jedoch nicht vor dem 6. Lebensjahr erfolgen, um die kindliche Entwicklung des Ohrknorpels abzuwarten. Eine

Ohrenkorrektur

ist aber auch bei Erwachsenen jederzeit möglich.

Ohrläppchen- korrektur

Das langjährige Tragen von schweren Ohrringen und insbesondere Ohrplugs führt zur Erweiterung, zum Ausleiern und teilweise zum Einreißen der gestochenen Ohrlöcher. Die

Ohrenkorrektur

kann in lokaler Betäubung unter Verwendung spezieller Schnitttechniken erfolgen.
Nach ca. 6 Monaten können auch wieder neue Ohrlöcher gestochen werden. Aber auch zu große Ohren und Ohrläppchen können fachmännisch korrigiert werden (Otoplastik) – auch im Rahmen anderer Gesichtseingriffe wie Facelift, Halsfilt oder Lidstraffungen.

Operation zur Ohrenkorrektur

Die Operation dauert ca. 1-2 Stunden und wird je nach Alter der Patienten entweder in lokaler Betäubung mit oder ohne leichtem Dämmerschlaf oder bei Kleinkindern meist in Vollnarkose durchgeführt. Beim Orden anlegen der abstehenden Ohren (Otopexie) werden Hautschnitte auf die Rückseite des Ohres in einen nicht sichtbaren Bereich gelegt, um die

Ohrenkorrektur

vorzunehmen.
Danach wird der Ohrknorpel ausgedünnt oder verkleinert und dauerhaft mit haltbaren Nähten fest in seine neu geformte Position gebracht. Die Haut wird mit einer fortlaufenden Naht verschlossen, welche nach 2 Wochen entfernt wird. Nach der

Ohrenkorrektur

bleiben lediglich schmale Narben, die mit der Zeit verblassen und in der Regel nicht auffällig sind. Der Eingriff wird von unserem

Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Dr. Eder

in der

Praxis München

oder in der

Praxis Aschaffenburg

durchgeführt.

Nachsorge nach der OP zur Ohrenkorrektur

In den ersten Tagen nach der Operation können lokale Schmerzen im Bereich der Ohrmuschel, Schwellungen und eine bläuliche Verfärbung auftreten, welche mit entsprechenden Medikamenten behandelt und innerhalb einiger Tage gelindert werden können. Für eine Woche nach der

Ohrenkorrektur

muss ein spezieller Kopfverband getragen werden, um die Ohren an den Kopf zu komprimieren. Nach gut einer Woche können die Fäden entfernt werden und der Kopfverband wird durch ein breites Stirnband ersetzt, welches auch mit anderen modischen Accessoires gut kombiniert werden kann. Das Stirnband muss für weitere 6 Wochen beim Schlafen und Liegen getragen werden, um eine ungewollte Deformierung oder ein Abknicken des Ohres im Schlaf zu verhindern. Während der ersten 3 Wochen muss das Stirnband auch tagsüber getragen werden.
Die Schwellung und lokale Berührungsempfindlichkeit wird während der ersten Wochen zunehmend besser werden, jedoch ist mit einer endgültigen Ohrform frühestens nach 3 Monaten zu rechnen. Weiterhin sollte im ersten Monat das Haarewaschen, föhnen und stylen vorsichtig erfolgen, um ein Abknicken der Ohrmuschel zu vermeiden. Ebenfalls sollte auf Sport, Sauna- und Schwimmbadbesuche für 4 Wochen verzichtet werden. Brillenträger sollten temporär auf Kontaktlinsen umsteigen, oder die Brille mit einem Band über dem Stirnband befestigen, um den Ohrknorpel in der Heilungsphase nicht übermäßig zu belasten und das Operationsergebnis der Ohranlegeplastik zu gefährden. Ebenfalls sollten Ohrringe für einen Monat nach dem Anlegen der Ohren nicht getragen werden.

Risiken / Komplikationen einer Ohrenkorrektur

In der Regel kommt es bei einer

Ohrenkorrektur

äußerst selten zu Komplikationen. In sehr wenigen Fällen und trotz größter Sorgfalt kann es zu Infektionen, Nachblutungen oder allergischen Reaktionen auf Medikamente oder zu einer Unverträglichkeit des Fadenmaterials kommen. Bei langanhaltenden starken Schmerzen nach dem Eingriff an den Ohren, kann dies an einem zu eng anliegenden Verband oder an einem Bluterguss liegen. Bitte kontaktieren Sie uns sofort in diesem Fall und bei allen Unklarheiten oder Nachfragen.
Eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit ist normal und bildet sich in der Regel von alleine zurück. Eine überschießende Narbenbildung mit einer resultierenden verdickten, unschönen, mitunter verfärbten und schmerzhaften Narbe ist selten und kann durch entsprechende Behandlungen angegangen werden. Eine erneute Ausbildung abstehender Ohren nach der Operation einseitig oder beidseitig kann vorkommen und lässt sich in einem zweiten Eingriff in der Regel problemlos korrigieren.

Kosten

Die Korrektur von abstehenden Ohren (Segelohren) wird bei Kindern und Jugendlichen, mit einer ungefähren Altersgrenze von etwa 14 Jahren, in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Erwachsene müssen die Kosten der Operation für abstehende Ohren (Segelohren) und Ohrläppchenkorrekturen in den meisten Fällen selbst tragen.
Kontakt - Termin buchen