Brustvergrößerung mit Implantat München und Aschaffenburg

Eine Brustvergrößerung mit Implantat München ist für viele Frauen die ideale Lösung. Sie leiden unter einer zu kleinen Brust und wünschen sich eine Brustvergrößerung. Sie fühlen sich nicht weiblich – es fehlen ihnen weiche, formschöne Rundungen – ihr Körper ist einfach nicht weiblich genug. Auch gewisse Kleidung fällt nicht wie sie soll, der BH, Bikinis oder Tops sehen nie wirklich so aus, wie sie aussehen könnten…

Kommen Ihnen diese Gedanken bekannt vor? Sie stehen wieder einmal vor dem Spiegel und sind unzufrieden, während sie andere Frauen beobachten die durch wohlgeformte Rundungen weit weiblicher und lasziver erscheinen und die Blicke auf sich ziehen?

Sie haben das Gefühl, dass Ihr Leben mit ein wenig mehr Volumen in der Brust ein ganz anderes sein könnte?

Ich kann sie beruhigen. Auch bei diesen Themen gilt, dass durch einen relativ überschaubaren operativen Eingriff das Erscheinungsbild Ihrer Brust und damit Ihr Lebensgefühl erheblich verbessert werden kann!

Klares Ziel der Brustvergrößerung mit Implantat München ist es neben der Formverbesserung und des Volumenaufbaus, eine natürliche, mit der Figur harmonisierende Brustform zu erzielen. Um ein perfektes Ergebnis zu erreichen, bediene ich mich modernster Operationstechniken wie der No-Touch-Technik, der Keller-Funnel-Methode oder umfassender 3D-Simulationen bereits vor dem Eingriff zur Planung des idealen Operationsergebnisses.

Fachbegriff

Fachbegriff

Mammaaugmentation
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

1 bis 1,5 Stunden
Art der Narkose

Art der Narkose

Vollnarkose
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant oder eine Nacht stationär
Nachbehandlung

Nachbehandlung

für 6 Wochen Spezial-BH
Schonzeit

Schonzeit

6 Wochen
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

nach 3-4 Tagen
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

nach ca. 1 Woche
Kosten

Kosten

5.500 € bis 7.500 €

Was zeichnet mich, Dr Maximilian Eder aus?

  • Spezialist Brustchirurgie mit mehr als 10 Jahren Erfahrung (Brust Fellowship Vancouver Kanada, Oberarzt Brustzentrum Zürich)
  • Facharzt für Plastische Ästhetische Chirurgie mit bereits über 750 Brustvergrößerungen mit Implantaten
  • schonende, narbenarme OP Techniken („Keller-Funnel Methode“)
  • 3D Simulation vorab für ein vorhersehbares Endergebnis
  • ausschließliche Verwendung modernster Premiumimplantate von renommierten Markenherstellern (Motiva und B-Lite)
  • Spezielle OP Technik zur Minimierung der Kapselfibrose („No-Touch-Technik“ & „Keller-Funnel Methode“)
  • 24h Erreichbarkeit über das Handy

Schon sehr früh konnte ich in verschiedenen Kliniken auf der Welt von einigen der besten plastischen Chirurgen lernen. So kann ich nun im Rahmen einer Brustvergrößerung in München aus einem umfassenden Erfahrungsschatz schöpfen um gemeinsam mit Ihnen die optimale Art ihrer Brustvergrößerung mit Brustimplantat zu erarbeiten und umzusetzen.

Sie haben Fragen? Oder es gibt Unklarheiten zum Thema Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten? Dann nehmen sie einfach Kontakt mit mir, Dr med Maximilian Eder, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf. Ich stehe ihnen bei ihren Fragen und Themen zur Seite.

Mit einem ganz klaren Ziel: Ihr Lebensgefühl und Wohlbefinden zu erhöhen!

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Die Vorteile einer 3D Simulation zur Planung Ihrer Brustvergrößerung mit Implantat in München u. Aschaffenburg

Im Rahmen unseres ersten ausführlichen Beratungsgespräche zur Brustvergrößerung mit Implantaten in München u. Aschaffenburg (Beratungsdauer ca. 1 Stunde) erfolgt eine genaue Untersuchung Ihrer Brust, um die Größe, Form und Relation zu Ihrer Körperstatur zu analysieren. Danach besprechen wir gemeinsam die möglichen Operationsverfahren, die eventuellen OP-Risiken und entscheiden gemeinsam welche Implantate für Sie persönlich in Frage kommen.
Mir ist es wichtig, dass die Implantatform und Implantatgröße des Brustimplantates im Rahmen ihrer Brust OP moderat und auf lange Sicht korrekt gewählt werden, da sie zum aktuellen Brustgewebe und zum Gesamtbild der Brust passen müssen, um keine gesundheitlichen Spätfolgen zu riskieren und eine natürliche Brustform zu erreichen.

Ich vermesse Ihre Brust zunächst sehr genau und diese objektiven Messwerte Ihrer Brustform und Brustgröße, sowie Ihre Haut-und Gewebebeschaffenheit fließen dann in die weitere Planung mit ein. Mit Hilfe dieser Analyse können dann die Implantate ausgewählt werden, die für Sie als Patientin die individuell bestmögliche Lösung hinsichtlich Größe, Form und Lage darstellen. Bereits jetzt können wir entscheiden, ob das Implantat bzw Brustiplantat eine runde oder anatomische (tropfenförmige) Form haben soll und ob das Implantat unter oder auf den Brustmuskel eingebracht werden muss.

Damit Sie sich besser vorstellen können wie die in Frage kommenden Implantate zu Ihnen passen und wie Ihre neue Brust aussieht, verwende ich standardmäßig eine 3D Simulation bei Ihrem Informationsgespräch zur Brustvergrößerung mit Implantat. Durch diese 3D Simulation kann ich als einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der 3D Brustoperationsplanung, bereits im Vorfeld abschätzen und darstellen, wie das Endresultat der Brustvergrößerung aussehen wird. Neben der wirklichkeitsgetreuen dreidimensionalen Simulation des Ergebnisses bietet das 3D System eine genaue Analyse der individuellen anatomischen Ausgangslage.

Die detaillierten Messergebnisse von möglichen Asymmetrien oder Volumensunterschieden garantieren zudem eine exaktere Planung der Operation. Lassen Sie sich von mir über die Möglichkeiten der Brustvergrößerung mit Implantat bzw Brustimplantat umfassend beraten.

Das Fachwissen zu der 3D Bildgebung habe ich mir bereits während meines Studiums angeeignet. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und späterer stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe CAPS- Computer Aided Plastic Surgery an der Technischen Universität München, promovierte und habilitierte ich zum Thema 3D Simulation in der Brustchirurgie und setze diese innovative Technik seit vielen Jahren bei meinen Beratungsgesprächen ein.

Form und Größe der Brust können per "Knopfdruck" an die Wünsche und Vorstellungen angepasst und visualisiert werden. Was aus medizinischer Sicht machbar und gesundheitlich vertretbar ist, werde ich verantwortungsvoll im ausführlichen Beratungsgespräch erläutern und mit Hilfe dieser innovativen 3D Technologie das passende Implantat zur Brustvergrößerung gemeinsam mit Ihnen auswählen.

In aller Ruhe, werde ich Ihnen Schritt für Schritt verständlich erklären welche Implantatform für Sie am idealsten ist, ob das Implantat unter oder über den Brustmuskel eingesetzt wird und welcher Zugangsweg (Achsel, Brustwarzenhof oder Unterbrustfalte) für Sie am besten geeignet ist. Sie können hier auf meine langjährige Erfahrung als Brustspezialist mit über 750 Brustvergrößerungen mit Implantaten vertrauen.

Wie läuft eine Brustvergrößerung mit Implantat im Detail ab?

In unserem ausführlichen Beratungsgespräch zur Brustvergrößerung mit Implantat findet wie oben beschrieben eine detaillierte Untersuchung statt, die möglichen Operationsverfahren und eventuellen Risiken des Eingriffes werden erläutert und wir entscheiden gemeinsam welche Implantate für Sie in Frage kommen.

Bevor eine Brustvergrößerung mit Implantat durchgeführt werden kann, erfolgt eine ausführliche schriftliche Operationsaufklärung sowie eine Voruntersuchung durch den durchführenden Narkosearzt. Um Sie den geringsten möglichen Risiken auszusetzen, ist bei Eingriffen in Vollnarkose eine Abklärung bestimmter Blutwerte unerlässlich. Auch bei einer Brustaugmentation mit Implantat ist eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Brust notwendig, um das Brustgewebe auf mögliche Veränderungen zu analysieren.

Außerdem sollte 10 Tage vor der Brust-OP keine Medikation mit blutverdünnender Wirkung erfolgen (Aspirin etc.) und das Rauchen (Nikotinkonsum) 2 Wochen vor der Operation und bis zum Abschluss der Wundheilung vollständig pausiert werden. Sie erscheinen bitte zur OP nüchtern, sprich Sie dürfen einige Stunden vor dem Eingriff nichts essen und trinken.
In der Privatklinik in der ich den Eingriff ambulant durchführe, bespreche ich mit Ihnen vor der OP das weitere Vorgehen und zeichne Ihre Brust entsprechend der 3D Operationsplanung vorab an. In der Regel erfolgt die Brustvergrößerung mit Implantat bzw Brustimplantate ambulant in Vollnarkose und dauert 1 bis 1,5 Stunden.
Dies bedeutet Sie können auf Wunsch die Klinik noch am selben Tag verlassen und sich zu Hause erholen. Jedoch müssen Sie nach dem Eingriff von einer volljährigen Person abgeholt und nach Hause begleitet werden, da Sie nach einer Vollnarkose nicht Autofahren dürfen. Sie können selbstverständlich auch die Nacht in der Klinik verbringen wenn dies für Sie angenehmer ist.

Um sichere und optimale Ergebnisse bei der Brustvergrößerung mit Implantat zu erzielen, werden ausschließlich moderne, qualitativ hochwertige Brustimplantate von international renommierten Firmen mit spezieller Nano-Oberflächenstruktur, welche das Risiko einer Kapselfibrose erheblich reduziert, verwendet. Alle eingesetzten Silikon-Implantate sind CE-zertifiziert und deren chemische Zusammensetzung aus dreidimensional, quervernetztem Silikon verhindert auch bei erheblicher äußerer Belastung, dass sie auslaufen können.

Diese modernsten Implantate erlauben eine gefühlsechte und weiche Brustform, egal ob es sich um runde oder anatomische (tropfenförmige) Implantate zur Brustvergrößerung handelt. So individuell wie die Gründe und Erwartungen der Patientinnen sind, so individuell sind auch die Operationstechniken. So können Implantate bzw Burstimplantate entweder direkt hinter der Brustdrüse auf dem Brustmuskel oder unter dem Brustmuskel platziert werden.
Entscheidend ist, dass die Größe und Form der verwendeten Implantate zu Ihren ganz persönlichen Körperproportionen passen. Hierbei unterstützt uns im Vorfeld die 3D Simulation zur Veranschaulichung Ihres individuellen Operationsergebnisses.

Außerdem verwende ich moderne OP Techniken wie die „No Touch Technik“, um insbesondere das Risiko der Kapselfibrose zu minimieren. Weiterhin ist die verwendete OP Methode so schonend und blutungsarm, dass wir in den meisten Fällen keine Wunddrainagen einbringen müssen. Viele Frauen machen sich Sorgen über Schmerzen nach der OP und berichten, dass Sie im Internet gelesen hätten, dass insbesondere die Platzierung des Implantates bei der Brustvergrößerung hinter dem Brustmuskel mit größeren Schmerzen verbunden sei.
Durch das Einbringen des Implantates bzw Brustimplantates wird das Gewebe und gegebenenfalls der Muskel gedehnt und es entsteht ein postoperatives Spannungsgefühl, welches einem starken Muskelkater ähnelt und in der ersten Woche präsent sein kann. Aber auch dies lässt sich durch mein Zutun beeinflussen und durch eine spezielle Technik kann die Schmerzhaftigkeit des Eingriffes erheblich reduziert werden.

Sprechen Sie mit mir im Rahmen des ersten Beratungsgespräches zur Brustvergrößerung mit Implantat über diese Fragen und ich erkläre Ihnen dieses Verfahren gerne im Detail.

 

Anwendung der No-Touch-Technik und Keller-Funnel-Methode bei der Brustvergrößerung

Die spezielle No-Touch-Technik verwende ich, um ein steriles und keimfreies Einbringen der Implantate zu gewährleisten. Wie der Name schon sagt, werden die Implantate vor dem Einbringen vom Operateur nicht berührt und mit Hilfe eines weichen, sterilen und nur einmal nutzbaren "Spritzbeutels", dem sog. Keller-Funnel, direkt in die Brust eingesetzt.

Mit Hilfe des Keller-Funnels werden erwiesenermaßen mögliche Risiken, wie die einer Infektion oder einer Kapselfibrose deutlich reduziert. Außerdem wird das Implantat bzw Brustimplantat bevor es in den „Keller-Funnel“ eingebracht wird und der Bereich in dem das Implantat später im Körper positioniert wird, mit einer speziellen Antibiotikalösung behandelt. Auch dieses Vorgehen reduziert den möglichen Biofilm aus Bakterien auf dem Implantat nachweislich und minimiert somit das Kapselfibroserisiko bei der Brustvergrößerung mit Implantat.

Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass das Implantat einer geringeren physischen Belastung ausgesetzt ist, weil ich weniger Druck darauf ausüben muss als bei der herkömmlichen Methode, bei der kraftvolles Ziehen und Drücken unabdingbar ist.

Sie haben Fragen zur No-Touch-Technik oder der Keller-Funnel-Methode - oder allgemein zur Einbringung von Implantaten in ihre Brust? Nehmen sie einfach Kontakt mit mir, Dr med Maximilian Eder, dem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie München auf. Ich freu mich schon ihre Fragen zu beantworten!

 

 

 

 

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Welche Brustimplantate werden in meiner Praxis verwendet?

Ich verwende ausschließlich modernste Implantate der Top Hersteller mit CE-Zertifizierung, denn in den letzten Jahren haben diese viel Energie in die Weiterentwicklung ihrer Silikonimplantate investiert. Mittlerweile geben die Implantat-Hersteller eine lebenslange Garantie auf Implantatrupturen (Beschädigungen) ihrer Produkte.

Implantate müssen daher nicht wie früher noch nach 10-15 Jahren ausgetauscht werden. Außerdem verfügen unsere verwendeten Implantate über eine Nano Oberfläche, welche die sogenannte Kapselfibrose minimiert. Zusätzlich kann Silikon nicht aus diesen Implantaten ausdringen. Moderne Implantate der Top Hersteller können durchschnitten werden und es wird keinerlei Silikon aus der Implantat-Hülle ausfließen.

Das besonders weiche Gel moderner Implantate führt zu einer absolut natürlichen und weichen Brustform. Patientinnen erleben so bereits kurz nach dem Eingriff kein Fremdkörpergefühl in ihrer Brust. Sie werden Ihre „neue“ Brust bereits nach kurzer Zeit als ihre eigene Brust wahrnehmen. Weiterhin beeinträchtigen moderne Implantate nicht die Beurteilbarkeit der Brust im Rahmen der Brustkrebsvorsorge mit Ultraschall (Sonographie), Mammographie oder Kernspinuntersuchung (MRT oder Magnetresonanztomographie).

Für eine natürliche und schonende Brustvergrößerung können sowohl runde Silikonimplantate als auch anatomische (tropfenförmige) Silikonimplantate verwendet werden. Beide Implantatformen erzielen formschöne und ansprechende Ergebnisse. Runde Implantate füllen alle Brustareale gleichmäßig aus und können insbesondere bei einem leeren Dekolleté für mehr Fülle und Volumen im oberen Brustbereich sorgen. Anatomische Implantate betonen aufgrund ihrer tropfenförmigen Struktur vermehrt das Volumen im unteren Anteil der Brust.

Wichtig ist jedoch immer, dass die eingebrachte Größe immer in einem gesunden Verhältnis zur Körperstatur steht und somit keine langfristigen Gesundheitsfolgen wie Ausdünnen der Haut, Schmerzen oder Haltungsschäden hervorgerufen werden.

Vertrauen Sie auf meine langjährige Erfahrung und Kompetenz als Brustspezialist, ich werde Sie kompetent beraten.

 

Wo wird das Implantat platziert - vor oder unter dem Brustmuskel?

Die Positionierung des Implantates - ob dies vor dem Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel eingebracht wird, hat mit der aktuellen Größe und der Beschaffenheit der Haut und des Gewebes Ihrer Brust, wie auch mit dem gewünschten Volumenszuwachs Ihrer Brust zu tun.
Bei schlankeren Frauen, die weniger Brustgewebe zwischen Haut und Muskel aufweisen, sollte das Implantat teilweise unter den Brustmuskel (submuskulär) eingebracht werden. Diese sogenannte „dual plane“ Methode führe ich in der Regel durch, da durch die teilweise Bedeckung des oberen Implantatrandes eine natürliche und gleichmäßige Brustform insbesondere im oberen Brustpol erzielt wird.

Diese Methode ist technisch aufwendiger als die Positionierung des Implantates auf dem Brustmuskel, jedoch auch deutlich langanhaltender.
Häufig wird betont, dass durch die Einbringung des Implantates unter den Brustmuskel stärkere Schmerzen nach der OP entstehen würden. Diese Sorgen kann man den Patientinnen aber nehmen, da ich durch ein sehr schonendes Einbringen die Gewebeschwellung und die Schmerzen reduzieren werde. Zusätzlich verringere ich die postoperativen Spannungsgefühle in der Brust durch ein spezielles Verfahren, das ich Ihnen gerne im Beratungsgespräch näher erläutere.

Mitunter können die Implantate bei einer Brustvergrößerung aber auch unter die Brustdrüse (subglandulär), sprich auf den Brustmuskel eingebracht werden. Der Eingriff ist deutlich schneller und technisch einfacher durchzuführen als die Brustvergrößerung mit Implantat unter dem Brustmuskel. Nachteilig ist jedoch der geringere Weichteilschutz durch lediglich Brustdrüsengewebe und Haut oberhalb des Implantates.
Außerdem ist das Implantat bei schlechten Bindegewebsverhältnissen deutlich sichtbarer und die Ergebnisse mitunter nicht so dauerhaft wie bei einer submuskulären Platzierung.

Im Rahmen unseres Informationsgespräches und einer umfassenden 3D Simulation werden wir recht schnell die ideale Positionierung der Implantate, die optimale Form wie auch das geeignete Volumen der Implantate für Ihr ideales Erscheinungsbild erarbeiten.

 

Wie wird das Risiko einer Kapselfibrose in meiner Praxis minimiert?

Die Kapselfibrose oder Kapselkontraktur ist eine mögliche Nebenwirkung der Brustvergrößerung mit Implantat. Um jedes eingebrachte Brustimplantat bildet der Körper eine dünne Kapsel aus Bindegewebe, die in der Regel von der Patientin gar nicht wahrgenommen wird. Hierbei handelt es sich um eine normale Immunreaktion des Körpers, die jedoch in wenigen Fällen eine ausgeprägtere Reaktion aufweist und zu einer Verhärtung der Kapsel um das Brustimplantat führen kann.

Diese sogenannte Kapselfibrose tritt in unterschiedlichen Ausprägungsgraden auf.

  • Grad I und II weisen eine leichte spürbare Verhärtung mit eventuell sehr leichten Schmerzen auf. Hier ist keine chirurgische Intervention notwendig.
  • Grad III und IV jedoch weisen auch äußerlich sichtbare Verhärtungen auf, die teilweise schmerzhaft sind und die Brust mitunter deformieren können. In diesen seltenen Fällen ist eine operative Korrektur notwendig.

Die genaue Ursache für die Entstehung der Kapselfibrose ist im Detail noch nicht vollständig geklärt. Man weiß jedoch, dass stärkere Blutungen und größere Blutergüsse, bakterielle Besiedelung der Implantate, der operative Zugangsweg über den Brustwarzenhof und auch feine Fremdkörper beispielsweise durch Materialabrieb die Entstehung der Kapselfibrose begünstigen. Aber auch die Oberflächenstruktur der Implantate und die Implantatpositionierung vor oder hinter dem Muskel haben Einfluss auf die Ausbildung einer Kapselfibrose. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Kapselfibrose.

Umfangreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass wenn man das Implantat während des Eingriffes konsequent vor Verunreinigungen und Kontamination mit Bakterien schützt, die Kapselfibroserate signifikant gesenkt werden kann. Daher arbeite ich nach der sogenannten "No-Touch-Technik" kombiniert mit der Keller-Funnel-Methode. Die spezielle "No-Touch-Technik" kommt bei mir zum Einsatz, um ein steriles und keimfreies Einbringen der Implantate garantieren zu können.
Wie der Name schon sagt, werden die Implantate vor dem Einbringen vom Chirurgen nicht berührt.
Das Einbringen erfolgt mit Hilfe eines weichen, sterilen und nur einmal nutzbaren "Spritzbeutels", dem sog. Keller-Funnel, durch einen minimal großen Schnitt direkt in die Brust. Außerdem werden die Brustwarzen und Brustwarzenhöfe mit sterilen, durchsichtigen Pflastern während der OP abgeklebt, um eine bakterielle Kontamination mit Bakterien aus den feinen Milchgängen der Brust zu verhindern.

Mit Hilfe des Keller-Funnels werden so nachweislich mögliche Risiken, wie die einer Infektion oder einer Kapselfibrose durch Einbringung von Hautkeimen wesentlich reduziert. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass das Implantat beim Einbringen weit geringerer mechanischer Belastung ausgesetzt ist, da ich weniger Druck auf das Implantat ausüben muss als bei der herkömmlichen Methode, bei der kraftvolles Ziehen und Drücken unverzichtbar ist.

Für weitere Prävention werden die Implantate und die Bereiche in der die Implantate später eingebracht werden mit einer speziellen Antibiotikalösung behandelt, um mögliche Keimbesiedelungen zu reduzieren und somit ebenfalls das Kapselfibroserisiko zu minimieren. Die Implantate selbst werden vor dem Einbringen in dieser Lösung geschwenkt, um so das Risiko minimal zu halten.

Es wurde noch eine Frage zum Thema Kapselfibrose nicht bearbeitet - sie möchten noch Informationen? Kontaktieren sie mich - ich, Dr med Maximilian Eder, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  stehe ihnen bei ihren Fragen und Themen zur Seite!

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Mit welchen Narben müssen Sie nach einer Brustvergrößerung mit Implantat rechnen bzw. an welchen Stellen werden die Implantate eingebracht?

Durch das Einbringen der Implantate kommt es zu Narben. Diese werden jedoch durch meine modernen Methoden minimal gehalten.

Die Zugänge über die die Silikonimplantate eingebracht werden, können über kleine Schnitte in der Achsel, über den Brustwarzenhof oder in der Brustumschlagsfalte erfolgen. In jedem Fall werden die Schnitte so gelegt, dass die Narben bei guter Wundheilung nach dem Eingriff möglichst nicht sichtbar sind. Die Wunde wird in einer speziellen Nahttechnik sorgfältig verschlossen und es erfolgt die Anlage eines kleinen Kompressionsverbandes. Entsprechend Ihrer Brustbeschaffenheit und der gewünschten Implantatform und -größe erarbeite ich in unserem Erstgespräch gemeinsam mit Ihnen den idealen Zugang für das Implantat in Ihre Brust.

Im Detail gibt es folgende Zugangswege und Schnittführungen zur Brustvergrößerung mit Implantaten:

1) Schnitt in der Unterbrustfalte
Dieser Zugangsweg hat den Vorteil, dass er dem Operateur eine sehr gute Kontrolle über die Brustanatomie erlaubt. Er ist daher ein sehr sicherer und einfacher Zugangsweg, insbesondere für die submuskuläre Platzierung der Implantate und gewährleistet so eine sehr genaue Brustmodellierung. Außerdem ist das Infektionsrisiko sehr gering und durch die schonende Präparation unterhalb der Brustdrüse bleibt die Stillfähigkeit nach der Operation erhalten. Bei technisch korrekter Fixierung der Unterbrustfalte an der Brustwand kommt die Narbe genau in der Brustfalte zu liegen und ist somit kaum sichtbar. Der Schnitt in der Unterbrustfalte ist die beliebteste Methode.

2) Schnitt im Bereich des Brustwarzenhof
Diese Methode ermöglicht es im Rahmen einer Brustvergrößerung mit Implantat zeitgleich den Brustwarzenhof zu korrigieren oder die Brust zu straffen. Der Zugangsweg ist insbesondere für kleinere Implantate geeignet, da die Schnittlänge limitiert ist. Es zeigt sich jedoch aufgrund des Zuganges durch das Brustdrüsengewebe und somit auch durch die Milchgänge ein höheres Infektionsrisiko und ein höheres Kapselfibroserisiko. Auch ist die Stillfähigkeit und Sensibilität der Brustwarze nach diesem Zugang häufiger eingeschränkt als bei anderen Methoden.

3) Schnitt in der Achsel
Diese Technik wird häufig als narbenfreie Brustoperation propagiert. Aber auch beim Heben der Arme und Tragen von armfreien T-Shirts und Sommerkleidern ist dieser Zugang sichtbar. Häufig muss bei einer Brustvergrößerung mit Implantat die Unterbrustfalte nach unten verlagert werden, um eine optimale Brustproportion zu erhalten. Die Schnittführung in der Achsel gewährleistet es jedoch nicht die Unterbrustfalte nach Herabsetzen korrekt zu fixieren. Somit werden die Implantate mitunter zu hoch platziert oder aber die Implantate senken sich deutlich unter die neu geschaffene Unterbrustfalte und es zeigt sich keine natürliche Brustform. Das eventuelle Risiko der Beschädigung von Lymphknoten während der Präparation über die Achsel, die für eine spätere Brustkrebsdiagnostik wichtig sind, sogenannte Wächter-Lymphknoten oder Sentinel-Lymphknoten, ist noch nicht ausreichend geklärt.

 

Wir besprechen alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Zugangsmöglichkeiten und klären gemeinsam welcher Zugangsweg für Ihre Brustvergrößerung mit Implantat entsprechend Ihrer individuellen Körperstatur am besten geeignet ist.

 

Was kommt nach einer Brustvergrößerung mit Implantat auf Sie zu?

Es ist für ein maximal gutes Ergebnis unverzichtbar, dass Sie für mindestens 6 Wochen nach der Brustvergrößerung mit Implantat-Einbringung einen Stütz-BH (ohne Metall- oder Kunststoffbügel!) Tag und Nacht tragen. Nur so können Sie das Gewebe während dieser Phase maximal entlasten und die Heilung der Brust und Narbe so optimal fördern. In dieser für die Heilung sehr wichtigen Zeit ist auf jeglichen Sport absolut zu verzichten.

Scherbewegungen, schweres Heben und auch ruckartige Bewegungen sind absolut zu vermeiden. Auf die Wunden werden für 2 Wochen spezielle Haftpflaster (Steristripverband) geklebt mit denen bereits am ersten Tag nach der Operation geduscht werden kann. Die Schmerzen sind in der Regel gering und mit leichten Schmerzmitteln gut zu kontrollieren. Jedoch besteht in der ersten Zeit nach der OP eine Schwellung, leichte Blutergüsse und gegebenenfalls ein Spannungsgefühl, welche sich allerdings im Laufe der nächsten Wochen zurückbilden werden.

Es werden in der Regel selbstauflösende Fäden verwendet, die nicht entfernt werden müssen. Nach 1-3 Tagen kann wieder einer (nicht körperlichen) Berufstätigkeit nachgegangen werden. Sie sind nach gut 2-5 Tagen nach der Brustvergrößerung mit Implantat wieder arbeitsfähig (nicht körperliche Arbeit, Schreibtischtätigkeit). Die Narbenbildung ist eher unauffällig und die Narbenpflege wird nach gut 2 Wochen mit speziellen Hautcremes begonnen.

Welche Risiken birgt eine Brustvergrößerung mit Implantat?

Die Brustvergrößerung durch die Einbringung eines Implantates wird wie bereits angeführt in Vollnarkose durchgeführt und der Eingriff dauert ca 1 bis 1,5 Stunden. Bei jeder Operation können Komplikationen auftreten. Einerseits sind dies die regulären Risiken einer Narkose aber auch die klassischen Risiken eines chirurgischen Eingriffes wie Wundheilungsstörungen oder temporäre Sensibilitätsstörungen, die sich aber nach wenigen Wochen wieder zurückbilden. Komplikationen sind sehr selten.
Sie sollten diese anspruchsvollen Eingriffe jedoch immer nur von einem auf Brustoperationen spezialisierten Operateur und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchführen lassen. Ich verfüge durch meine leitende Tätigkeiten in renommierten Brustzentren in Deutschland, der Schweiz und Kanada über eine langjährige Expertise auf diesem Gebiet. 

Ich möchte an dieser Stelle wie bereits oben angeführt nochmals über die Anwendung der No-Touch-Technik in meiner Praxis verweisen. Diese spezielle Methode verwende ich, um ein steriles und keimfreies Einbringen der Implantate zu erreichen und somit die Nebenwirkung der Kapselfibrose nach Brustvergrößerung mit Implantat zu minimieren.
Bei ausgeprägten Formen der Kapselfibrose kann es notwendig sein das Implantat samt Kapsel zu entfernen und ein neues Implantat einzubringen. Bei dieser neuartige Methode der No-Touch-Technik werden die Implantate vor dem Einbringen von mir nicht berührt und mit Hilfe eines flexiblen und sterilen und nur einmal nutzbaren "Spritzbeutels", dem sog. Keller-Funnel, direkt in die Brust eingebracht.

Mit Hilfe des Keller-Funnels werden nachweislich mögliche Risiken, wie die einer Infektion oder einer Kapselfibrose durch Einbringung eventueller Hautkeime wesentlich reduziert. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass das Silikongel-Implantat bei der Einbringung durch den Operateur einer geringeren physischen Belastung ausgesetzt ist, weil weniger Druck notwendig ist, als bei der herkömmlichen Methode. Außerdem werden die Implantate und die Bereiche in der die Implantate später eingebracht werden mit einer speziellen Antibiotikalösung behandelt, um mögliche Keimbesiedelungen zu reduzieren und somit ebenfalls die Kapselfibrose zu minimieren.

Ich werde Sie im Erstgespräch in meiner Praxis natürlich umfassend über die Risiken aufklären und darüber informieren wie Sie diese als Patient als auch ich als Chirurg eingrenzen können.

Ebenso bespreche ich am Tag der Durchführung der Brustvergrößerung mit Implantat nochmals alle Risiken und stehe Ihnen für alle eventuellen Fragen diesbezüglich sehr gerne zur Verfügung. Selbstverständlich arbeite ich auf höchsten Hygiene- und Überwachungsstandards um Sie keinen überflüssigen Risiken auszusetzen.

In meiner Sprechstunde äußern einige Frauen die Sorge, ob Silikonimplantate möglicherweise körperliche Beeinträchtigungen hervorrufen können. In umfangreichen Langzeitstudien ist beispielsweise ein erhöhtes Brustkrebsrisiko oder das Auftreten von sogenannten Autoimmunerkrankungen ausgeschlossen worden. Die aktuellen Implantate mit CE-Zertifizierung sind auch unter höchsten äußeren Belastungen auslaufsicher und die Implantathersteller gewähren eine lebenslange Qualitätsgarantie.

Außerdem kann nach einer Brustvergrößerung mit Implantat die Stillfähigkeit fast immer erhalten bleiben. Lediglich bei dem Zugangsweg über den Brustwarzenhof ist das Risiko für eine eventuelle Beeinträchtigung des Stillens nach der OP gegeben. Daher sollten Sie sich auch aus diesem Grund nur von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie operieren lassen, um eventuelle Risiken zu minimieren.

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Mit welchen Kosten ist bei einer Brustvergrößerung mit Implantat zu rechnen?

Die Kosten für eine OP zur Brustvergrößerung mit Implantat liegen bei 5.500 EUR bis 7.500 EUR.

Die exakten Kosten werde ich in einem gemeinsamen Infogespräch in meiner Praxis in München oder Aschaffenburg mit Ihnen erheben. Eine OP zur Brustvergrößerung mit Implantaten wird in den meisten Fällen nicht von den Krankenkassen bezahlt und als Schönheitsoperation bewertet. Die Kosten für den Eingriff müssen Sie daher selber tragen.

Sie haben noch Fragen zum Thema Kosten für eine Brustvergrößerung mit Implantat München? Sie möchten weitere Informationen? Kontaktieren sie mich - ich, Dr med Maximilian Eder, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  stehe ihnen bei ihren Fragen und Themen zur Seite!​

Weitere
Informationen

Gibt es einen Zusammenhang von Brustkrebs und Brustvergrößerungen?

Zahlreiche Studien belegen, dass eine Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten das Auftreten von Brustkrebs nicht beeinflusst. So lässt sich auch kein Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Lupus erythematosus oder Sklerodermie und Silikonimplantaten erkennen.

Gibt es Kontraindikationen für eine Brustvergrößerung?

Grundsätzlich kann sich jede gesunde Frau, die unter der Form oder der Größe Ihrer Brüste leidet, für eine Brustvergrößerung mit Implantaten entscheiden. Wichtig ist, dass die gewünschte Veränderung mit den Körperproportionen und dem Gesamtbild im Einklang steht. Wie für jede Operation stellen Krankheiten, Allergien oder Überempfindlichkeiten ein erhöhtes Risiko dar. Um dieses gering zu halten, findet im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch und eine Voruntersuchung in der Sprechstunde von PD Dr. med. Maximilian Eder statt.

Beeinflusst eine Schwangerschaft die Brustimplantate und ist Stillen möglich?

Im Zuge einer Schwangerschaft kann es zu unerwünschten Formveränderungen kommen. Es ist aber nicht vorauszusehen, ob oder inwieweit sich der Körper während der Schwangerschaft oder dem Stillen verändert. Das hängt von den Hormonschwankungen ab, die bei jeder Frau unterschiedlich auf den Körper wirken. Je größer das Implantat, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung. Eine mögliche Schwangerschaft sollte auf jedem Fall mit dem Operateur besprochen werden.

Was das Stillen betrifft: In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle beeinflusst eine Brustvergrößerung die Fähigkeit zu Stillen nicht. Wahrscheinlicher ist eine Beeinträchtigung nach einer Brustverkleinerung. Wird allerdings der Eingriff nach heutiger Standardtechnik gewählt, wonach der Drüsen-Brustwarzenkomplex intakt bleibt, ist das Risiko einer Beeinträchtigung ebenfalls gering.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Brustimplantaten?

Es gibt: Kochsalz-, Hydrogel- und Silikonimplantate. PD Dr. Med. Maximilian Eder verwendet ausschließlich modernste, qualitativ hochwertige Implantate aus vernetztem Silikon. Sie können nicht auslaufen und die Resultate sind besonders natürlich. Mit dieser Art von Implantat kann fast jede gewünschte Größe modelliert und Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden. Die Patientin kann bei der Form der Implantate zwischen runden und anatomischen (tropfenförmigen) wählen. Die runden verteilen das Volumen gleichmäßig über die gesamte Brust, während der Volumenschwerpunkt der anatomischen Implantate eher im unteren Brustbereich liegt.

Welche Techniken gibt es bei einer Brustvergrößung mit Implantaten ?

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, ein Brustimplantat einzusetzen. Mit einer Schnitttechnik in der Achselhöhle (Axilläre Inzision), einem Brustwarzenschnitt (Periareoläre Inzision) und einem Unterbrustfaltenschnitt (Inframmammäre Inzision). Außerdem kann das Implantat über oder unter dem Brustmuskel eingesetzt werden. Welche Technik bzw. Möglichkeit angewandt wird, wird individuell im Vorfeld mit PD Dr. med. Maximilian Eder besprochen.

Gibt es auch andere Arten der Brustvergrößerung ?

Eine Brustvergrößerung ist auch mittels Eigenfett möglich. Diese Methode eignet sich vor allem dann, wenn nur eine moderate Brustvergrößerung, eine leichte Modellierung oder Angleichung der Brüste gewünscht ist.

Ab wann kann eine Brustvergrößerung durchgeführt werden ?

Der Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung hängt von den individuellen Beweggründen der Patientin ab. Wenn eine angeborene Brustdeformität vorliegt, kann bereits nach der Pubertät bzw. nach Ende der vollständigen Brustausbildung eine Brustvergrößerung vorgenommen werden. Dadurch können Entwicklungsstörungen vermieden werden. Aufgrund des ästhetischen Hintergrundes, sollte erst nach Ende der Volljährigkeit bzw. nach Abschluss des Brustwachstums operiert werden.

Worauf ist vor einer Brustvergrößerung zu achten ?

Der Gesundheitszustand spielt natürliche eine Rolle. Gewichtsschwankungen sollten vermieden und auf gesunde Ernährung geachtet werden. Da Rauchen die Wundheilung negativ beeinflusst, sollte darauf mindestens eine Woche davor und zwei Wochen nach der Operation verzichtet werden. Vor dem Eingriff sollte in Absprache mit dem Operateur blutverdünnende Medikamente wie Aspirin oder Marcumar abgesetzt werden.

Was ist nach der Brustvergrößerung zu beachten ?

In den ersten drei Tagen können bei der Patientin Schmerzen auftreten, die mit entsprechenden Medikamenten aber erfahrungsgemäß gut in den Griff zu bekommen sind. Je nach Bedarf können für mehrere Tage Antibiotika eingenommen werden. Ein spezieller Kompressions-BH wird bereits unmittelbar im Anschluss an den Eingriff angelegt und sollte etwa sechs Wochen getragen werden.

Dank eines Klebeverbandes kann ab dem zweiten Tag nach der Brustvergrößerung geduscht werden. Auf Saunagänge und Sport muss in den ersten Tagen bzw. Wochen verzichtet werden. Auf den Konsum von Nikotin sollte wegen dadurch drohender Wundheilungsstörungen für mindestens zwei Wochen nach der Operation ebenfalls verzichtet werden. Im Fall einer auftretenden Kapselfibrose, wodurch sich die Brust verhärtet, kann ein erneuter Eingriff das Ergebnis verbessern. Wichtig ist auch eine gewissenhafte Narbenpflege für die Monate nach der OP.

In den ersten sechs Wochen kann ein Fremdkörpergefühl wahrgenommen werden, auch können die Brüste fester sein. Im weiteren Verlauf legt sich das aber und die Brüste werden mit der Zeit weicher und fühlen sich natürlich an. Bei sehr schlanken Patientinnen, die über geringes Unterhautfettgewebe verfügen, kann das Implantat vor allem seitlich außen und im Unterpol der Brust tastbar sein.

Wie lange halten Brustimplantate ?

Im Bereich der Implantatstechnologie hat es in den letzten Jahrzehnten entscheidende Entwicklungen gegeben. Das Füllmaterial, das heute verwendet wird, besteht aus einem auslaufsicheren kohesiven Silikongel. Die Hülle besteht aus bis zu acht Lagen und ist texturiert (aufgeraut). Diese Entwicklungen haben zu einer deutlichen Verbesserung geführt und ermöglichen einerseits eine große Auswahl bei den verschiedenen Implantatsformen (rund oder tropfenförmig) und versprechen eine lebenslange Produktgarantie. Nachdem in unseren Praxen in München und Aschaffenburg nur diese modernen Implantate verwendet werden, gibt es zunächst keine medizinischen Gründe diese nach einer bestimmten Zeit auszuwechseln. Regelmäßige Nachkontrollen sind aber ratsam. Natürlich kann sich aber die weibliche Brust auch nach diesem plastisch-ästhetischen Eingriff durch Alter, Schwangerschaft und Stillzeit ändern. Dadurch kann es auch nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten zu Verformungen kommen.

Müssen Implantate nach einer gewissen Zeit ausgewechselt werden ?

Wie bei allen Eingriffen, bei denen Fremdkörper und Implantate verwendet werden, kann auch nach einer Brustvergrößerung nach Jahren eine Nachbehandlung notwendig sein. Diese kann durch Veränderungen des eigenen Körpers und des Gewebes erforderlich werden. Mit steigendem Alter kann so eine Auswechslung notwendig sein. Ein genereller Wechsel nach zehn Jahren, wie er früher noch empfohlen wurde, ist aber dank des Fortschrittes und der Entwicklung nicht mehr notwendig.

Sind die Narben einer Brustvergrößerung sichtbar ?

Die Narben nach einer Brustvergrößerung sind aufgrund der unauffälligen und kleinen Schnittführung im Normalfall nur bei genauester Betrachtung zu sehen. Je nach Schnittführung sind die Narben etwas größer oder kleiner. Die Ausprägung der Narben ist aber auch von der individuellen Disposition bzw. Neigung des Patienten, was die Narbenbildung betrifft, abhängig.

Sind Nachbehandlungen erforderlich ?

Auch wenn es sich bei der Brustaugmentation um einen « relativ überschaubaren » Eingriff handelt, ist es ratsam sich an die empfohlene Genesungszeit, verbunden mit körperlicher Ruhe zu halten. Der kurzfristige Verzicht auf Sport und das konsequente Tragen eines Kompressions-BHs ist ebenso wichtig. Eine strukturierte Nachkontrollphase durch den behandelnden Arzt ist in jedem Fall zu beachten.